Kaspressknödel

Kaspressknödel in Fleischbrühe

Ich bin ja nun gar nicht so ein Fan Österreichs. Das liegt hauptsächlich an bestimmten Österreichern, die ich bisher persönlich kennenlernen durfte. Da gibt es zum Glück einige Ausnahmen, aber auch ein über die Maßen großes Kontigent an überheblichen, nervigen und teilweise bösartigen Menschen und wer sich diesbezüglich einmal ein Bild machen möchte, der schaue eine aktuelle Folge des Dschungelcamps mit Larissa aus St. Kanzian am Klopeiner See. Dann weiß er/ sie, was ich meine.

Natürlich sind nicht alle Österreicher so und so mag ich mich auch nicht als generellen Über-Einen-Kamm-Scherer verstanden wissen. Aber während ich bisher bei Saarländern bei gefühlten 95% Sympathie bezüglich der bisherigen Bekanntschaften liege, komme ich in der selben Kategorie bei Österreichern eben nur auf einen einstelligen Prozentsatz (und ja, ich hasse auch den Wetterbericht von und mit Christian Häckl in RTL, „I mog’s aimfach ned“).

Nun bezieht sich diese Ablehnung aber keinesfalls auf die Küche, die in weiten Teilen des Landes so manches Schöne und Schmackhafte hervorbringt.
Etwas für mich völlig Neues fand ich dieser Tage im STERN KW52/13, den ich als Zweitleser meist mit etwas Zeitversatz lese. Erich Schmidt – eine Art ehrenamtlicher Glöckner im schönen Salzburg – gibt diese Knödel als Leibgericht an und verrät das Rezept. Das Foto, das diese Knödel in Fleischbrühe zeigt, hatte es mir sofort angetan.

Also besorgte ich mir die Zutaten laut Rezept von Herrn Schmidt für 12 Stück Kaspressknödel:

  • 250 g Weißbot vom Vortag
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 100 g magerer Tiroler Speck, fein gewürfelt
  • Gemischte Kräuter (hier habe ich etwas improvisiert: das Original erwähnt hier Petersilie, Schnittlauch, Majoran und verliert sich dann im „etc.“) – ich habe jahreszeitbedingt die 6 Kräutermischung TK von REWE genommen
  • 200 g Tiroler Bergkäse (lecker! :-)) – gibt es z.B. abgepackt bei EDEKA von der Obersteirischen Molkerei
  • 3 Eier
  • 100 ml Milch (ggfs. etwas mehr, falls der Teig zu trocken sein sollte, kann später hizugegeben werden)
  • Tipp von Herrn Schmidt: Optional 100-200 g fein gehackte Pilze, gedünstet statt dem Speck verwenden
  • Zum Würzen Muskat, Pfeffer und Salz
  • Butterschmalz und Rapsöl zum Braten: habe ich nicht – ich nehme einfach Pflanzenöl und etwas Butter

Die Zubereitung:

Das Weißbrot der Länge nach in ca. 1 cm Vierkantstangen schneiden (am Knerzel verbunden lassen) und dann quer würfeln. In eine Schüssel geben.

Weißbrotwürfel Weißbrotwürfel

Die Zwiebel fein würfeln und in etwas Butter andünsten.

Zwiebeln anschwitzen

Den Speck fein würfeln und ebenfalls in etwas Butter anschwitzen.

Tiroler Speck Tiroler Speck, angebraten

Den Käse reiben.

Tiroler Käse reiben

Käse, Speck und Zwiebeln zu den Brotwürfeln geben.

Kräuter fein hacken oder TK Kräuter hinzugeben.

6-Kräutermischung

Die Eier mit der Milch verquirlen, mit Muskat, Pfeffer und Salz würzen und über die Brotmischung geben.

Ei, Milch und Gewürze

Vor dem Mischen

Gut vermischen und 30 Minuten ziehen lassen.

Der Teig für die Kaspressknödel

Dann mit nassen Händen 12 Knödel formen, zwischen den Handflächen zu flachen Frikadellen formen/ pressen und diese in einer Pfanne mit Pflanzenöl/ Butter-Mischung bei niedriger bis mittlerer Hitze ausbacken, bis die Oberflächen schön braun sind.

Kaspressknödel geformt mit nassen Händen Kaspressknödel in der Pfanne Kaspressknödel - so muss das aussehen

Danach die Knödel auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Die Knödel sollten wirklich nur bei einer maximal mittleren Hitze bräunen. Ist die Hitze zu groß, verbrennen sie außen. Also lieber etwas Zeit lassen (ca. 5 min. je Seite). Im Anschnitt sollten sie ganz durchgegart sein. Dass sie durchgegart sind, merkt man aber schon beim Wenden, wenn sie nicht mehr nachgeben.

Kaspressknödel im Querschnitt - sanft durchgegart

Servieren: man reicht die Knödel traditionell in einer heißen Brühe oder mit Quarkdipp und Salat. Suchen Sie sich was raus! 🙂

Da ich es heute auch zum ersten Mal gegessen habe, gebe ich auch mein Feeback zum Geschmacklichen: Schlicht und ergreifend grandios!

Und in der Fleischbrühe mit etwas Schnittlauch darüber schmeckt es wahrhaft köstlich! Das muss man den Österreichern zugestehen, eine tolle Rezeptur!

Kaspressknödel in Fleischbrühe

Viel Erfolg beim Nachkochen!

Dampfnudeln

Dampfnudeln

Die Zutaten für ca. 12 Dampfnudeln

  • 750 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe (42 g)
  • 1 Ei
  • 80 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 1 TL Salz
  • 200 ml Milch
  • Zutaten vor dem Verarbeiten auf Zimmertemperatur erwärmen
  • Für das Ausbacken: 125 ml Wasser, 1 TL Salz, 30 g Butter

Die Zubereitung

  • Milch und Zucker mischen, die Butter darin auflösen (ggfs. leicht erwärmen)
  • Die Hefe hineinbröseln und auflösen
  • Das Ei aufschlagen und unterheben
  • In einer Küchenmaschine mit Knethaken das gesiebte Mehl, das Salz und die Flüssigmasse abschnittsweise mischen (also die Flüssigkeit nach und nach dazugeben), bis ein fester Teig entsteht; falls am Ende noch Flüssigkeit fehlt, behutsam mit Milch nachfeuchten
  • Teig von Hand nochmals 5 bis 10 min. gründlich durchkneten und verdichten
  • Teig bei ca. 50° C im geöffneten Backofen ca. 45 min. gehen lassen
  • 12 (Halb-)Kugeln formen (mit flachem Boden), nochmals mindestens 20 min. gehen lassen
  • Wasser, Butter und Salz in eine Pfanne geben und zum Kochen bringen
  • Ca. 20 bis 35 min. backen (bei mittlerer bis niedriger Temperatur)
  • Dazu passt hervorragend Kartoffelsuppe

Dampfnudeln und Kartoffelsuppe

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen!

Sushimoto

Sushimoto Gourment-Menü: Überraschungsdessert

Einen Museumsbesuch in Frankfurt wollten wir mit einem Besuch in einem japanischen Restaurant verbinden. Unsere Wahl fiel auf das SUSHIMOTO – ein sehr empfehlenswertes Restaurant (Link).

Aus der Speisekarte wählten wir das Gourmet-Menü

Im Suhsimoto werden die Speisen am Tisch zubereitet (Teppanyaki). Da wird das Essen zum Erlebnis und man isst die Speisen ganz knackig gleich nach der Zubereitung.

Begonnen wurde mit einer kleinen Vorspeise

Sushimoto Gourment-Menü: Vorspeise

Dann folgten ein Salat, eine Miso-Suppe und Sashimi (sehr gute Fischqualität!)

Sushimoto Gourment-Menü: Sashimi, Misosupper und SalatSushimoto Gourment-Menü: Misosuppe und Salat

Die Zubereitung der Speisen konnte man immer genauestens mitverfolgen

Sushimoto Gourment-Menü: Zubereitung

Dann folgten die Meeresfrüchte Teppanyaki…

Sushimoto Gourment-Menü: Fisch-Gang

… und gebratener Reis mit Garnelen

Sushimoto Gourment-Menü: Gebratener Reis mit Garnelen

Beim Hauptgang konnte man zwischen Ente oder Rind Teppanyaki wählen – beides war vorzüglich

Sushimoto Gourment-Menü: Hauptgang Ente Sushimoto Gourment-Menü: Hauptgang Rind

Als Dessert gab es dann eine kleine Überraschung

Dezember 2013-9857-FHD Sushimoto Gourment-Menü: Überraschungsdessert

Wenn Sie selbst mal ein japanisches Restaurant erproben wollen, ein kleiner Tipp: wenn Sie darin Japaner als Kunden antreffen, dann ist das schon mal die halbe Miete… in der Regel gehen Japaner nämlich nur dort essen, wo die Qualität stimmt und die Küche authentisch ist.

Dezember 2013-9844-FHD

In diesem Sinne: viel Spaß im Sushimoto, falls Sie meiner Empfehlung folgen wollen!

EICHBAUM Winterbier

EICHBAUM Winterbier

Mein Tipp für die Jahreszeit: neben EICHBAUMs Rotes Räuberbier und Dachsenfranz Dunkel kann ich dieses Jahr das Winterbier von EICHBAUM empfehlen. Sieht aus wie Dieselöl, schmeckt aber fantastisch. Ein bisserl wie Kilkenny und doch wieder anders. Aber definitiv klasse!
Gibt es leider nicht überall… und wahrscheinlich nur im Winter… von daher ein heißer Tipp: unbedingt mal probieren, bevor es alle ist. Z.B. erhältlich im Sixpack bei METRO Mannheim…

Und nein: dafür bekomme ich gar nichts von EICHBAUM (was ja eigentlich auch schade ist :-))

Prost!

Frikadellen mit Salzkartoffeln und Karottengemüse an Zitronen-Weißweinsauce

Frikadellen mit Salzkartoffeln und Karottengemüse an Zitronen-Weißweinsauce

Ich fühl mich gerade großartig… habe Urlaub! Und da koche ich und bearbeite Bilder oder fotografiere. Mache eben einfach nur Dinge, die Spaß machen!

Anbei ein spontanes Rezept vom gestrigen Tag, viel Spaß bei Nachkochen!

Die Zutaten

  • 1 kg Kartoffeln, festkochend
  • 1 Bund Möhren
  • Fleischbrühe
  • 500 g Hackfleisch
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 gehäufter EL Dijon Senf
  • 2 Eier
  • 6 EL Paniermehl
  • 1/2 Packung tiefgefrorene Petersilie (oder einen halben Bund frische Petersilie)
  • Salz, Pfeffer, Paprika
  • Mehl und Butter für eine Mehlschwitze
  • Saft von 2 Zitronen (oder auch nur eine, je nach Geschmack)
  • 0,5 L Weißwein
  • Muskatnuss, gerieben
  • Sahne

Die Zubereitung

  • Die Kartoffeln schälen, vierteln, in einen Topf mit Salzwasser legen, zum Kochen bringen und ca. 10 min. kochen
  • In ein Sieb abgießen und warm stellen
  • Die Möhren vom Grün befreien, schälen und die Enden abschneiden. Stiften
  • In einen Topf mit Fleischbrühe (oder Gemüsebrühe) geben und ca. 10 min. kochen
  • Abgießen und die Brühe auffangen. Warmstellen

Karotten

  • Das Hackfleisch quer und längs auf einem Plastikküchenbrett schneiden, dann auf der Oberseite gut salzen, pfeffern und mit Paprika würzen
  • In eine Schüssel geben und nochmals leicht salzen/ würzen
  • Mit den Eiern, den sehr fein gehackten Frühlingszwiebeln, dem Senf sowie der Petersilie vermischen und kurz durchziehen lassen

Frikadellen: Mischung

  • Mit nassen Händen flache Frikadellen formen

Frikadellen, roh

  • In einer Pfanne Sonnenblumenöl erhitzen und die Frikadellen portionsweise darin goldbraun braten (ca. 4-5 Stück in zwei Gängen braten, dabei je Seite ca. 3-4 min.)

Frikadellen in der Pfanne

  • Für die Sauce eine Mehlschwitze herstellen. Dazu Butter in einem Topf verflüssigen und mit mindestens ebenso viel Mehl unter stetigem Rühren vermengen. Mit der Fleischbrühe ablöschen (ca. 250 ml)
  • Kurz Aufkochen und den Weißwein hinzugeben, wiederum aufkochen
  • Mit dem Zitronensaft, etwas Zucker, etwas Muskat und wenig Sahne (ca. 50 ml) abschmecken und etwas eindicken lassen

Auf einem Teller anrichten und sofort servieren! Viel Spaß beim Nachkochen wünscht Ihnen Ihr Leroy!

Serviettenknödel

Serviettenknödel: Die ideale Beilage für Rahm- und Schmorgerichte

Serviettenknödel sind eine ganz leckere Angelegenheit – hier mein Rezept

Die Zutaten für 3 Knödel (ca. 6 Personen)

  • 500 g Semmelwürfel/ Knödelbrot (ich nehme auch gerne altes Baguette, aber dieses REWE Produkt funktioniert wirklich einwandfrei)

Knödelbrot

  • 500 ml lauwarme Milch
  • 6 Eier
  • 60 g Butter
  • 2 Zwiebeln, gewürfelt und in Butter gedünstet
  • 1 TL Salz, Prise Pfeffer, Muskat
  • Petersilie (frisch oder TK)

Die Zubereitung

  • Zwiebeln schälen, fein würfeln und in etwas Butter andünsten

Zwiebeln würfeln Zwiebeln würfeln

Butter Zerlassen

  • Die Milch abmessen und ca. 20 g (fein gehackt oder TK) Petersilie und einen TL Salz sowie eine Prise Pfeffer zugeben

Lauwarme Milch mit Petersilie, Pfeffer und Salz

  • Das Brot mit der Milch übergießen, mit einem Kochlöffel unterheben und etwas ziehen lassen

Die Milch unterheben

  • Die Eier verquirlen und mit Muskat würzen (ca. 1/4 Nuss fein reiben)
  • Die Butter zerlassen

Zwiebeln, Butter und Eier

  • Eier, Butter und Zwiebeln der Brotmasse zugeben, gut vermengen und die Oberfläche glatt ziehen

Die fertige Mischung - beim Durchziehen lassen immer abdecken

  • min. 30 min. ziehen lassen
  • Kann man prima morgens vorbereiten und im Kühlschrank lagern – dann 1 h vor dem Essen wie nachfolgend beschrieben verfahren
  • Einen ca. 40 cm langen Streifen Frischhaltefolie abtrennen
  • Einen Teil der Masse (ca. 1/3) auflegen und zu einem Strang formen

Der Serviettenknödel wird in Frischhaltefolie eingeschlagen

  • Mit der Klarsichtfolie eng wickeln, die Enden zwirbeln und das Ganze danach in Alufolie einschlagen

Straff einrollen Serviettenknödel eingerollt und Enden untergeschlagen

  • Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen
  • Im heißen Wasser (köchelnd/ simmernd) 30-40 Minuten ziehen lassen

In kochendem Wasser simmern lassen

  • Die Folien entfernen, aufschneiden und servieren

Serviettenknödel: Auspacken Fertig ist der Serviettenknödel!

Mein allerliebster Peugeot…

Mein allerliebster Peugeot

… ist weder Fahrrad noch Auto, sondern diese Pfeffermühle!

Hier mit zartem Bokeh fotografiert, stellt diese Mühle den neuesten Schatz in meinem Gewürzschrank dar.

In 6 Abschnitten lässt sich der Mahlgrad stufenlos einstellen.

Den Füllstand verrät das transparente Gehäuse, welches mit einem magnetischen Deckel gut verschlossen, aber einfach zu öffnen und zu befüllen ist.

Das Mahlwerk ist nahezu unkaputtbar und eben von Peugeot…

Kurz und gut: mein Tipp für die Pfeffermühle, die Sie die nächsten 50 Jahre begleitet!

Pfeffrige Wonnen!

Ihr Leroy

PS: kein Werbegeschenk, sondern selbst gekauft für 45 €! 🙂

Dalwhinnie, 15 Years Old, Single Malt Scotch Whisky

Dalwhinnie... richtig aussprechen kann ich das nicht :-)

Dalwhinnie!
Wer vermag es korrekt auszusprechen? Ich nicht!

Aber ein Schlückchen zur Verdauung zu genießen, dazu bin ich in der Lage und das sei jedem empfohlen, der Scotch mag und etwas zu verdauen hat.

Kostet ca. 30 € pro 0,7 L-Flasche und ist somit für einen 15 Jahre alten Scotch dieser Geschmackslage wirklich sehr erschwinglich. Die Produktbeschreibung liest sich wie folgt:

Nosing aromatisch, trocken, Hauch von Heidekraut und Torf
Tasting geschmeidig, leichte süße, Heidehonig, Anflug von Malz und Torf
Finish einige Kakao und Kaffee Noten, leichte Honigsüße, lang
Balance einer der komplettesten Highland Whiskys, ideal für Einsteiger

Dalwhinnie... auf die Schöneborns - da habt Ihr was Tolles ausgegraben!

Ich kann nur betonen: echt lecker! Meine Empfehlung!

Wohl bekomm’s!
Ihr Leroy

3 Pfeffer Sauce und Cullinaire von Heinz im Test

Die Testkandidaten

Hallo liebe Leser,

wie versprochen hier der Testbericht zur HEINZ 3 Pfeffer-Sauce und als Goodie obendrein ein Test von – diesmal selbst gekauften – Heinz Cullinaire Ketchup Varianten.

Wie der Test ablief:

Ich habe die HEINZ 3 Pfeffer-Sauce an 5 Mittester verschenkt und habe selbst ebenfalls im Rahmen eines Fondues getestet. Zusätzlich zur HEINZ 3 Pfeffer Sauce testete ich die 3 HEINZ Cullinaire Ketchups, die ich vor ca. 3 Wochen zufällig beim Einkauf entdeckte (ja so bin ich – ich teste auch mal ein Produkt ohne Frei Haus Lieferung mit Gratis-Beigaben :-)).

Im folgenden mein Bericht und das Feedback der Tester…

In meinem Test-Setup stand wie gesagt das Fondue im Mittelpunkt. Es gab Roastbeef und Schweinelende, natürlich in Fleischbrühe gegart und nicht in Öl, so wie das bei uns Tradition ist. Das Fondue von WMF ist hochwertig und meinen Dank an HEINZ für dieses großzügige Geschenk im Rahmen des Tests!

Fondue bei f2.8

Zu Gast waren die beste Ehefrau von allen, sowie die Frau Mama nebst Gemahl, denen wir gerade eh eine Einladung schuldig waren. Im Testaufbau wurden nun die Saucen angeordnet…

Auf dem Teller, gleich geht's los...

… und sodann die Fleischstücke gegart. Parallel wurde mit frisch gebackenem Brot schon mal vorgekostet. Nachdem das Fleisch gegart war, wurden darauf hin die Saucen getestet und zunächst möchte ich die Cullinaire-Saucen-Bewertung wiedergeben.

Ein Wort zur Erläuterung – es gibt bei den Cullinaire-Produkten drei Geschmacksrichtungen:

  1. Gerösteter Knoblauch, Thymian und Honig
  2. Balsamicoessig, Basilikum und Oregano
  3. Curry, Pfeffer und Zitrone

2 und 3 kamen bei ALLEN BETEILIGTEN sehr gut an; 1 fanden ZWEI der VIER TESTER sehr gut, die anderen beiden weniger. Hier scheiden die Geschmäcker sich etwas am Knoblauch, das ist aber kein Beinbruch, denn Knoblauch polarisiert i.d.R..

Empfehlung ganz klar: wenn man mal eine neue Geschmacksrichtung bei Ketchup erleben möchte, einfach eine der Cullinaire Ketchups versuchen.
Man schmeckt die Zutaten gut heraus, das Ganze ist recht harmonisch abgestimmt und kommt im hochwertigen Schraubglas aus dem „gelöffelt“ werden muss – erfrischend untypisch und definitiv besser geeignet für den etwas gehobeneren Rahmen.

Kleiner Abstrich: ohne Deckel erkennt man nur am – eindeutigen – Geschmack, in welchem Glas sich welche Sauce befindet. Die Kennzeichnung geht mit dem Öffnen der Außenfolie bis auf den Deckel komplett verloren…

Drei Pfeffer Sauce - Herausragend?

Kommen wir nun zu den Testergebnissen der 3 Pfeffer-Sauce…

Vorab sei gesagt, dass ich mich sehr gefreut habe, ein neues HEINZ-Produkt zu testen und dies immer wieder gerne tue – es gab da auch schon viel Gutes. Es sei aber ebenfalls betont, dass ein Test ein Test ist und dass die Ergebnisse ehrlich sein müssen, sonst wird man unglaubwürdig…

Aus unserer Vierer-Fondue-Runde gab es durchweg NEGATIVE Bewertungen. Ich will das später zusammenfassen.
Hier zunächst im Originaltext das Feedback der 5 freiwilligen Tester aus dem Freundeskreis (die Tester sind allesamt Genießer und Freunde guten Essens, es befinden sich darunter das Feuerkind (mit eigenem, sehr lesenswerten Blog zum Schwerpunkt „Grillen“), zwei wirklich gute Köchinnen und zwei Genießer, von denen einer allerdings nachweislich nicht kochen kann)…

Tester(in) 1
„Obwohl ich jetzt nicht so der Pfeffer-Fan bin, fand ich sie super passend und lecker zum Schweinerückensteak. Tiefergehende Analysen kann ich hierzu nicht abgeben – klassisch die Varianten SCHMECKT – SCHMECKT NICHT und ersteres war bei mir der Fall“

Tester(in) 2
„meine Bewertung fällt relativ nüchtern aus. Fazit ist, dass mir die 3-Pfeffer Soße nicht besonders gut schmeckt. Finde, dass sie mehr nach Mayo-Soße schmeckt, als nach Pfeffer. Für mich könnte sie ruhig intensiver nach Pfeffer schmecken. Wollte die Soße eigentlich mit einem Rumpsteak essen, aber nach einem ersten „Finger“-Test, hab‘ ich für das Steak dann doch „nur“ Salz und Pfeffer benutzt. Mir fällt momentan auch nicht ein, wo die Soße wirklich gut dazu passen könnte“

Tester(in) 3
„also ich war Anfangs etwas skeptisch, nachdem ich ein bisschen von der Sauce probiert habe..sie erinnert tatsächlich an Majo mit Pfeffer und ist sehr mächtig…aber ich habe der Sauce noch eine Chance gegeben…und nachdem ich sie nun mit Pommes Frites, Schweinesteak und Putenbrust probiert habe, fällt mein Urteil nun doch recht mild aus…es schmeckt also gar nicht mal sooo übel…ich mag den Pfeffergeschmack, denn den schmeckt man deutlich heraus..wenn die Sauce jetzt etwas weniger nach Majo und vielleicht dadurch nicht ganz so mächtig schmecken würde, dann hätte sie wirklich was von einer Pfefferrahmsauce in kalter Version…Fazit: kaufen würde ich sie eher nicht, (da gibt es wirklich Bessere) aber z.B. für einen Majo-Junkie eine gute Wahl“

Tester(in) 4
„Habe die Pfeffer Sauce getestet.Es gab Hähnchenbrust natur in der Pfanne gebraten, dazu Gemüse gedünstet. Die Sauce war dazu als Dip für das Fleisch gedacht. Testergebnis – Tunke schmeckt sehr nach Mayonnaise, nicht wirklich lecker nach Pfeffer. Leider nicht mein Geschmack, kann die Sauce nicht wirklich weiterempfehlen“

Tester(in) 5
„Die Sauce offeriert sich bei Entnahme als eine cremige Mayonnaise mit würzigem Anteil. Leider bestätigt sich geschmacklich nicht die versprochene  und im Titel beschriebene Würzigkeit des „3 Pfeffer“. Wäre die Sauce weiß, würde sie ohne weiteres als Mayonnaise durchgehen. Die Sauce ist geschmacklich leider nicht eindeutig und präzise genug um sich als eigenständiges Produkt zu positionieren. Somit leider durchgefallen und von mir gibt es keine Kaufempfehlung.“

Ich würde alle Fondue-Tester-Aussagen zusammenfassen wollen: Mayonnaise-Fans finden hier unter Umständen eine neue Geschmacksrichtung und könnten gut bedient werden. Allen anderen, die hier eine leckere Pfeffersauce erwarten sei gesagt: Finger weg!

Leider ist die Sauce in der Tat nichts anderes als Mayonnaise mit unnatürlichem Pfeffergeschmack und ich war wahrhaftig in meinen Grundfesten erschüttert: so eine unausgegorene Sauce war ich bisher von HEINZ nicht gewohnt. Ggf. wäre ein Name wie „3 Pfeffer Mayonnaise“ hilfreich als Vorwarnung gewesen, aber final wäre auch dann das Urteil vernichtend ausgefallen. Die Sauce findet aus meiner Sicht (und aus der Sicht der anderen 3 Teilnehmer des Fondue-Abends keinerlei passendes Partner-Produkt (weder Stärke- noch Eiweißhaltig) mit dem Harmonie aufkommt und ist aus meiner persönlichen Sicht einfach nur falsch komponiert. Punkt. Ich kann nicht anders.

Meine Prognose: es würde mich sehr wundern, wenn diese Sauce ein Renner wird

Andererseits wird man im täglichen Leben immer wieder eines besseren belehrt, was den „deutschen“ Geschmack betrifft. Solange der Preis nur niedrig ist (das bezieht sich jetzt nicht auf HEINZ, sondern auf die zahllosen Produkte die für wenig Geld wenig Geschmack bieten, aber dennoch reißenden Absatz finden), konsumiert der Durchschnittsbürger ja recht viel… leider.

Ich aber finde – auch wenn es manchmal schmerzt – bei geschmacklichen Entgleisungen  muss man Flagge zeigen.

Wohingegen, wie oben erwähnt und das sei hier nochmals betont, HEINZ Cullinaire durchaus und ohne Wenn und Aber in mindestens einer der 3 Geschmacksrichtungen Ihren Geschmack treffen sollte.

Es sei denn, Sie sind erklärter Ketchup-Hasser… aber wer ist das schon. Ich jedenfalls bin keiner… in diesem Sinne, machen Sie sich selbst ein Bild und wie immer guten Appetit!

Ihr (grundehrlicher) Leroy

PS: was vom Tage übrig blieb war übrigens diese herrliche Fleischbrühe, deren intensiver Geschmack uns den Folgetag versüßte… ist vielleicht das falsche Wort, aber alle, die beim Fondue Fleischbrühe statt Öl verwenden, sollten wissen, was ich meine! 🙂

Was vom Tage übrig blieb...

Neues von Heinz: 3 Pfeffer Sauce

Heinz Drei Pfeffer Aktion

Dieses Paket wurde am Freitag zugestellt – neugierig streift die kleine Susi um den Karton – was mag da drin sein?

Nicht im Bild: die beste Ehefrau und der beste Sohn von allen, die seit Paketanlieferung beständig zur Öffnung drängten (sich aber bis Samstag gedulden mussten, für sowas braucht es schließlich Muse).

Heinz Drei Pfeffer Aktion

Nach dem Öffnen zeigte sich jede Menge Styropor – es gibt auch andere Methoden, Waren sicher zu verpacken, z.B. Knüllpapier, welches umweltfreundlicher und leichter zu entsorgen ist. Aber wollen wir mal nicht meckern, immerhin gab es reichlich kostenlose Gaben in den grünen Flocken zu entdecken.

Das Ganze läuft als Promo-Produkttest zu Heinz neuer 3 Pfeffer Sauce; dem Paket lag dieser Flyer zur Info bei.

Heinz Drei Pfeffer Aktion

Als Erstes entdeckten wir dann diesen Servietten-Spender. Den, wir erinnern uns, gab es schon einmal bei einer früheren Heinz Aktion.

Heinz Drei Pfeffer Aktion

Als nächstes erschien dieses Schneidebrett, bei dem der Rost herausgenommen werden kann.

Heinz Drei Pfeffer Aktion

Der eigentliche Hauptdarsteller kam nun zum Vorschein – als Bestandteil der Promobox mit einer wunderschönen WMF Dip-Schale.

Heinz Drei Pfeffer Aktion

Eine erste kurze Verkostung fand bereits jetzt statt (mit dem Finger aus der Tube). Aber ich will dem eigentlichen Test nicht vorgreifen.

Nun wurde ein großer Karton zu Tage gefördert, der uns alle hier in der Familie sehr freute:

Heinz Drei Pfeffer Aktion

Es ist nicht so, dass wir noch kein Fondue haben, aber so ein schönes Exemplar hatten wir in der Tat bisher noch nicht.

Der restliche Inhalt musste nun auch heraus! Schwer zu finden, aber umso schöner: Heinz Pfeffer- und Salzstreuer!

Heinz Drei Pfeffer Aktion

Und schließlich 5 x die Sauce, fertig verpackt zum Weiterverschenken! 🙂

Heinz Drei Pfeffer Aktion

Hier der gesamte Paketinhalt auf einen Blick:

Heinz Drei Pfeffer Aktion

Verschenken der Sauce – klasse Idee. Das werde ich daher auch tun, allerdings direkt im Freundeskreis und nur an lokal (Selbstabholer), weswegen ich im Anschluss direkt bei Facebook ein kurzes Posting machen werde. Einzige Bedingung neben dem eigenständigen Abholen wird das Ausfüllen eines Feedback-Bogens sein, den ich im Geiste gerade entwerfe.

Es sei noch erwähnt, dass man die Sauce derzeit bereits regulär im Laden erwerben kann – freiwillige Tester sind also herzlich in den Kommentaren willkommen.
Außerdem verschenkt Heinz die WMF Dipschalen an alle, die nachweislich (Kassenzettel als Beleg) 8 Heinzprodukte gekauft haben:

HEINZ_Winterpromotion_Keyvisual_klein

Und so sieht sie aus, die Drei Pfeffer Sauce (Original Heinz Promo-Bild)

HEINZ_Drei Pfeffer_FKS 220ml_groß

Nächstes Wochenende läuft der Test bei uns, danach lesen wir uns wieder!