„High Protein“-Salat mit Schafskäse, Spargel, Beef und japanischem Omelette

High Protein Salat mit Schafskäse, Spargel, Beef und japanischem Omelette

Hallo Welt,

heute ein Rezept für einen Salat, der sehr gut zu einer Low-Carb Diät passt. Das ganze Gericht kommt auf ca. 1350 kcal bei einem Eiweißgehalt von ca. 150 g. Kann man für 2-3 Personen ansetzen. Ich habe mir das mit dem besten Sohn von allen geteilt, so dass jeder von uns seine rund 75 g Eiweiß abbekommen hat.

Die Zutaten

  • 1 Kopfsalat
  • 100 g Schafskäse
  • Für das japanische Omelette: 4 Eier, Sojasauce, Zucker, ein Schuss Mirin (wenn vorhanden)
  • 400 g Argentinisches Roastbeef
  • 400 g grüner Spargel
  • 1/2 Zitrone
  • Für das Dressing: 1 Frühlingszwiebel (fein gehackt), Olivenöl, Weißer Balsamico-Essig, Pfeffer, Salz, Zucker, etwas Wasser

Die Zubereitung

  • Den Salat zerlegen, waschen, rupfen und trocken schleudern
  • Den Schafskäse würfeln und beiseitestellen
  • Den Spargel waschen, die Enden abbrechen und in mundgerechte Stücke schneiden
  • Eine Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen, den Spargel darin ca. 5 min. anbraten (mehrfach wenden), mit Pfeffer und Salz würzen, am Ende mit dem Saft einer halben Zitrone ablöschen und beiseitestellen
  • Das Roastbeef parieren, mundgerecht würfeln und in einer Pfanne mit Sonnenblumenöl 2 min. von einer Seite scharf anbraten, wenden, nochmals ca. 1 min. braten. Dann pfeffern und salzen, kurz schwenken und beiseitestellen
  • Für das japanische Omelette die Eier aufschlagen, etwas Sojasauce hinzugeben (ca. 1-2 EL), einen EL Zucker hinzugeben und gut verquirlen. Normalerweise benötigt man eine rechteckige Pfanne, aber es geht auch in einer runden.
  • Die Technik ist einfach: etwas Ei-Masse einlaufen lassen, ähnlich wie bei einem Pfannkuchen leicht stocken lassen und eine Hälfte umklappen, solange die Oberfläche noch glänzt. In die leere Hälfte der Pfanne wieder Ei-Masse gießen, stocken lassen und diesmal die höhere Seite umklappen. Dabei stocken die Schichten und verkleben miteinander.
  • So verfahren, bis alles verbraucht ist. Das Omelette abkühlen lassen und auf einem Brett zunächst in Streifen schneiden, dann mundgerecht würfeln, beseitestellen
  • Für das Dressing die Zutaten vermengen und abschmecken
  • Den Salat mit dem Dressing anmachen und kurz ziehen lassen
  • Den Salat in einen tiefen Teller geben und mit den lauwarmen Zutaten garanieren. Servieren.

High Protein Salat mit Schafskäse, Spargel, Beef und japanischem Omelette

Guten Appetit und Muskelaufbau wünscht Ihnen Ihr Leroy 🙂

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Mediterrane Pfanne

Gestern haben wir mal wieder unserer griechische Ofenpfanne zum Einsatz gebracht. Das Gericht ist sozusagen „Freestyle“ und kann natürlich je nach Gusto abgewandelt werden – dennoch will ich kurz auf das gestrige Rezept genauer eingehen, da es sehr harmonisch rüberkam.

Die Zutaten

  • 500 g grüner Spargel
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Zucchini
  • 3 Frühlingsziwebeln
  • 1/2 Stange Lauch (den oberen Teil)
  • 500 g Hackfleisch
  • 500 g kleine Kartoffeln
  • 10-15 Cherrytomaten
  • 1 Packung Schafskäse
  • Pfeffer, Salz, Paprika, Gyrosgewürz, Pul Biber
  • Thymian, Rosmarin

Die Zubereitung

  • Die Kartoffeln waschen, halbieren/ stückeln, eventuell Druckstellen/ Augen entfernen und mit der Schale in Salzwasser kochen (bissfest)
  • Die Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden
  • Den Spargel waschen, die Enden abbrechen und in mundegerechte Stücke schneiden
  • Zucchini waschen, die Enden abschneiden, der Länge nach vierteln, die Mitten jeweils flach abschneiden und die 4 Stränge stückeln
  • Spargel, Zucchini und Zwiebeln in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten (an den Spargeln orientieren – sie sollten bissfest sein)
  • Danach die Frühlingszwiebeln und den Lauch waschen, in grobe Stücke schneiden und ebenfalls kurz in Olivenöl anbraten
  • Hackfleisch mit Pfeffer, Paprika, Salz, Gyrosgewürz und Pul Biber würzen und ebenfalls anbraten (Fett abgießen)
  • Die Tomaten waschen und vom Strang lösen
  • Rosmarin- und Thymianzweige waschen
  • Den Schafskäse würfeln
  • Alle Zutaten in die Pfanne geben
  • Im Backofen auf mittlerer Schiene bei 200° C ca. 10 bis 15 min. bräunen (z.B. Grill mit Umluft)

Viel Spaß beim Nachkochen wünscht Ihnen wie immer Ihr Leroy! 🙂

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Veggie Grillen

Mit einem Joghurt-Dip und etwas Salat/ Brot servieren

Ein weiteres Event im Rahmen unserer „Fleischlos glücklich“-Versuche: rein vegetarisch grillen. Ein paar der Rezepte sind bereits geblogt und ich würde mich nur auf die Neuerungen konzentrieren wollen. Ergänzend empfehle ich die Lektüre dieses Artikels.

Neu hierbei sind die Spießkartoffeln, der grüne Spargel natur, der Joghurt-Dip sowie die Rote-Beete-Grillscheiben. Die Champignons sind wie im oben verlinkten Artikel zubereitet, nur zusätzlich mit Frühlingszwiebeln.

Die Zutaten

  • 1 rote Beete
  • Olivenöl
  • Balsamico-Essig
  • Kartoffeln aus dem Convenience-Regal (es gibt hier diverse vorgekochte und bereits putzig klein und rund tournierte Kartoffeln, die benötigen wir für das Rezept)
  • Pfeffer, Salz, Paprika, Thymian und/ oder Rosmarin
  • Für den Dip:
  • 1 bis 2 Becher Joghurt
  • 1-2 EL Dijon Senf Ancienne
  • 1-2 EL Honig
  • Pfeffer, Salz
  • 1-2 EL frische Minze, fein gehackt

Die Zubereitung

  • Für den Dip alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen und nach Belieben abschmecken
  • Die Kartoffeln aus der Packung nehmen und in einem Sieb gründlich unter kaltem Wasser abspülen. Abtropfen lassen und in eine Schüssel geben.
  • Mit Pfeffer, Salz, Paprika, Olivenöl marinieren, ein paar Zweige Rosmarin und Thymian dazugeben und gut durchmischen
  • 20 min. ziehen lassen und auf Spieße stecken (sieht man hier links im Bild)

Beim Gemüsegrillen das Gemüse öfter wenden

  • den Spargel waschen und die Enden abbrechen oder knapper abschneiden und nachschälen. Mit Fleischnadeln zusammenstecken, dann kann man sie später einfacher wenden und herunternehmen

Spargel zum Grillen auf Fleischnadeln stecken

  • auf einen flachen Teller geben und mit Zitronensaft, Olivenöl, Pfeffer und Salz würzen

Spargel marinieren

  • 20 min. ziehen lassen, dabei wenden und nachpinseln

Spargel nochmal mit der Marinade bepinseln

  • Die Pilze mit einem Küchenkrepp putzen und mit Sojasauce, Zucker, Pfeffer und etwas Öl marinieren. Die Frühlingszwiebeln ebenfalls waschen, in kurze Stücke schneiden und mit marinieren

Pilze und Frühlingszwiebeln marinieren

  • Abwechselnd auf Spieße stecken

Pilze und Frühlingszwiebeln abwechselnd auf Holzspieße stecken

  • Die rote Beete in dünne Scheiben schneiden (dünner als im Bild – waren hier noch etwas zu knackig!)
  • Mit Balsamico-Essig, Öl, Pfeffer und Salz würzen und marinieren

Rote Beete marinieren

  • Bei mittlerer Hitze grillen

Fertig gegrilltes von der Glut nehmen und stapeln - dann später einfach Deckel schließen zum Aufwärmen

  • Fertiges zur Seite legen. Am Schluss Deckel kurz schließen und alles nochmal aufwärmen

Die erste Ladung ist fertig und kann raus

Guten Appetit!

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Spargelsalat

Spargelsalat

Spargelzeit! Das erinnert mich jedes Frühjahr an die schöne Zeit mit meiner Oma und mit meinem Opa. Nun, da beide gegangen sind, ist es umso wichtiger, die Erinnerungen zu bewahren.

In der Spargelzeit saß mein Opa immer draußen auf dem Balkon, vor sich einen (oftmals riesigen) Packen Spargel in nasses Tuch eingewickelt, den er zuvor direkt beim Bauern geholt hatte.

Dann hat er geschält, mit seinem Spargel-Schälmesser (welches er danach immer zerlegt und gereinigt hatte), unermüdlich, stundenlang.
Und danach konnte man sich die Spargel in schönen vorbereiteten Paketen abholen. Oder gleich dort essen.
Obwohl er Probleme mit Gicht hatte, die sich durch Spargel meines Wissens  verschlechtert, schälte er mit Leidenschaft und aß Spargel für sein Leben gern, in allen möglichen Zubereitungsformen.

Das Rezept für Spargelsalat, das ich heute mit Ihnen teilen will, stammt von meiner Oma und meinem Opa und ich mag den Spargelsalat auch nur so.

Die Zutaten für 4 Portionen

  • 1 kg Spargel, geschält
  • Für das Kochwasser des Spargels einen TL Zucker, ein kleines Stück Butter, ca. 2 EL Zitronensaft, eine großzügige Prise Salz (einen Teil des Kochwassers nach dem Kochen auffangen)
  • Frischer Schnittlauch
  • Dressing: Weißer Balsamico-Essig, Sonnenblumenöl, Senf (z.B. Dijon ohne Körner oder ein anderer mittelscharfer Senf), Zucker, Schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Salz, frisch geriebenes Muskat

Die Zubereitung

Zunächst den Spargel schälen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Für Salat eignet sich sehr gut dünner Spargel 3. Wahl.

Das Spargelwasser zum Kochen bringen. Den Spargel darin ca. 10-15 min. garen, vor der Zeit probieren – der Spargel sollte etwas fester als beim Gemüse sein, da er in der Brühe nachzieht. Den Spargel abgießen, dabei die Brühe auffangen.

Für das Dressing vermischen Sie dann die folgenden Zutaten: Essig (4 EL), Senf (1 TL),  Zucker (1 TL), Brühe vom Kochwasser (4 EL) und Öl (2 EL). Gut verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Spargel nun zum Dressing geben, vorsichtig darin wenden. Nun mit dem Rest der Brühe auffüllen, so dass nur noch die obere Lage herausschaut. Ziehen lassen, bis alles kalt ist und dabei 1-2 mal wenden.

Mit frisch gehacktem Schnittlauch in Salattellern anrichten. Dazu passt eine Scheibe Schwarzbrot mit Butter und Salz.

Spargelsalat

Viel Erfolg beim Nachmachen!

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Spargelgemüse, Salzkartoffeln und Saltimbocca vom Schwein

Saltimbocca mit Schweineschnitzeln, Spargelgemüse, Salzkartoffeln

Nach einer schweren Woche nun zum Wochenende eine kleine Belohnung: der erste Spargel! Auf eine der vielen Arten, wie wir ihn bei Oma auch immer gegessen haben, mit Salzkartoffeln und Schnitzel (nur beim Schnitzel haben wir die „modernere“ Variante gewählt :-))

Durch die Kälte ist der Spargel heuer noch etwas teurer, aber wir haben soeben ein kg für 10,50 € erstanden und er schmeckt fantastisch.

Die Idee mit den Salzkartoffeln als Beilage entstand, da ich meine erste 36 cm DeBuyer-Pfanne von Butch erhalten und heute eingebrannt habe (nach dieser Anleitung). Und ja, es stinkt fantastisch im Haus: nach Fett und Bratkartoffeln und nach Kohle 🙂
Danke an Butch für die schnelle Lieferung, den fairen Preis und die Anleitung zum Einbrennen.

Hier einige Eindrücke von der neuen Pfanne und dem Einbrennen…

So kam die Pfanne an – sehr gut verpackt:

De Buyer Pfanne 32 cm

Nach dem Auspacken:

De Buyer Pfanne 32 cm

De Buyer Pfanne 32 cm

Das Einbrennen beginnt:

Pfanne einbrennen

Pfanne einbrennen

Pfanne einbrennen

So, jetzt qualmt es wirklich ordentlich…

Pfanne einbrennen

Fertig!

Pfanne einbrennen

Was man vielleicht ergänzend sagen sollte: keine Angst, wenn während des Einbrennens stellenweise etwas anhängt. Das löst sich im Laufe des Vorgangs wieder. Es muss aber in jedem Fall ausreichend Öl und Salz in der Pfanne sein (siehe Film-Anleitung).

Die Zutaten

  • 500 g Schweineschnitzel (1 normales Schnitzel ergibt 2 plattierte Schnitzel, 500 g ergeben 4 bis 5 normale Schnitzel, also 8-10 plattierte)
  • ca. 8 bis 10 Scheiben Parmaschinken
  • Je ein großes Salbeiblatt
  • 1 kg Spargel
  • Mehl, Butter, Zitronensaft, Muskat, Creme Fraiche, Pfeffer, Salz für die Sauce, 1 TL gekörnte Brühe
  • Zucker, Zitronensaft, eine Prise Salz und Butter für das Spargelwasser (Kochwasser)
  • Kartoffeln (geschält und gekocht), Pertersilie

Die Zubereitung

Kartoffeln schälen, in gleich große Stücke vierteln und Salzwasser zum Kochen aufsetzen. Kartoffeln darin fertig garen. Warmstellen und mit frischer, gehackter Petersilie vermischen und heiß servieren

Salzkartoffeln

Die Saltimbocca vorbereiten. Dazu die Schweineschnitzel parieren (Fett und ausgefranste Randstücke entfernen). Die Schnitzel unter einer Klarsichtfolie plattieren, ohne das Fleisch zu zerreißen

Mit Salz, Pfeffer und Paprika beidseitig würzen. Je mit einem Blatt Salbei belegen, den Schinken darum wickeln und mit Fleischnadeln fixieren

Die Schnitzel erst kurz vor Schluss in heißem Olivenöl ausbacken. Sie benötigen wenig Garzeit (ca. 2 min. je Seite max.), da sie sehr dünn sind

Saltimbocca mit SchweineschnitzelnSaltimbocca mit SchweineschnitzelnSaltimbocca mit Schweineschnitzeln

Die Spargel schälen und in kurze Stücke schneiden. Den Anschnitt (ca. 2-3 cm) entfernen und nicht verwenden. Der Schälverlust bei Spargel beläuft sich ca. auf ein Viertel des Gewichts (aus 1kg Spargel erhalten Sie also ca. 750g)

Den Spargel vor dem Schälen am Besten in kaltes Wasser legen

Spargel

So sieht der geschälte Spargel aus. Schälen Sie lieber großzügig statt knauserig. Das Zeug ist teuer, aber gerade deswegen wollen Sie doch nicht bei jedem zweiten Bissen auf einem holzigen Schalenrest kauen. Bemerken Sie beim quer schneiden noch Widerstand, merken Sie sich die Stelle und schälen Sie den Spargel hier nochmal nach

Spargel, geschält

Fertig geschält und gestückelt

Spargel, geschält und gestückelt

Was vom Schälen übrig blieb: ca. 25% der Rohmasse

Spargelschalen

Setzen Sie nun Spargelkochwasser mit etwas Zucker (1 Prise), Zitronensaft einer halben Zitrone, einem schönen Stück Butter und einer Prise Salz auf. Garen Sie den Spargel ca. 15 min. (bitte vor der Zeit probieren, er sollte noch bissfest sein, damit er in der Sauce nicht zerfällt)

Den Spargel dann so abgießen, dass Sie das Kochwasser auffangen können. Ein Teil davon wird für die Sauce benötigt. Stellen Sie sich die Zutaten für die Sauce griffbereit: Mehl, Butter, Zitronensaft, Muskat, Creme Fraiche, Pfeffer, Salz, Spargelkochwasser, gekörnte Brühe

Spargel kochenSpargel abschüttenSpargel fertig

Sauce für Spargelgemüse: Kochsud abfangen

Die Butter lösen Sie in einem Topf auf und bringen Sie zum schwitzen, aber nicht zu heiß, da die Butter sonst bräunt und wir hier aber eine helle Sauce herstellen wollen.

Dann geben Sie löffelweise Mehl dazu und rühren das Ganze mit einem Schneebesen unter. Mehr Butter und Mehl ergeben eine kalorienreichere, sämigere Sauce. Machen Sie die Sauce in jedem Fall nicht zu dünn

Sauce für Spargelgemüse: Mehlschwitze

Die Mehlschwitze löschen Sie nun mit einem Teil des Spargelkochwassers ab und rühren mit dem Schneebesen eine sämige Grundsauce. Gießen Sie dabei wenig Wasser zu, portionsweise nur immer soviel, wie Sie benötigen

Sollte zuviel Wasser hineingegeben worden sein, können Sie mit etwas Mehlbutter (Butter mit den Fingern kneten und in Mehl wenden/ zu kleinen Kugeln rollen) wieder mehr Sämigkeit erzielen

Mehlschwitze

Die so entstandene Sauce schmeckt nun noch etwas lau. Schmecken Sie sie daher mit Zitronensaft (ca. 1/2 Zitrone), Muskat (wenig, kleine Prise), Creme Fraiche (bringt auch nochmal Stabilität, die Sauce sollte nicht mehr kochen, da es sonst Klümpchen geben kann), Pfeffer, Salz und gekörnter Brühe ab. Geben Sie dann den Spargel in die Sauce und erwärmen Sie beides nochmals

Zusammen mit den Kartoffeln und den Schnitzel anrichten. Man kann optional etwas Schnittlauch über das Spargelgemüse geben, passt auch sehr gut

Saltimbocca mit Schweineschnitzeln, Spargelgemüse, Salzkartoffeln

Viel Erfogl beim Nachkochen und vielen Dank an die beste Ehefrau von allen für die guten Tipps beim gemeinsamen Kochen!

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Die Grillsaison ist eröffnet: Grüner Spargel, Entenbrust vom Grill und selbstgebackenes Brot

Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung

So sieht er aus, der Griller im März 2013! Eingepackt in warme Kleidung, mit Schal und Russenmütze, Modell „Novosibirsk“…

Ja, ich habe es nicht mehr ausgehalten und ich versprach ja diese Woche ein paar kulinarische Anregungen. Also habe ich gestern offiziell meine persönliche Grillsaison eröffnet.

Wo fange ich an zu berichten? Am besten beim Brot, das ich gebacken habe. Diesmal habe ich eine Backmischung von Aurora ausprobiert, ein „Rustikales Landbrot„. Ich hätte es ja am liebsten Freestyle geformt, aber die beste Ehefrau von allen bestand auf die Kastenform, ergo buk ich darin! Wie Sie sehen beherrsche ich das Präteritum zu „backen“ 🙂

Rustikales Landbrot (Backmischung von Aurora)

Was soll ich sagen, das Brot schmeckt wirklich super und bevor ich mich an eigene Teige wage, stehen noch ein paar Tüten mit vorgemischtem im Keller, die ich allesamt ausprobieren werde. Das ist mit Abstand eines der besten Brote, die ich bisher gebacken habe.

Zusätzlich zum Brot gab es grünen Spargel im Speckmantel vom Grill nach diesem Rezept. Ich habe ein paar neue Fotos gemacht und lasse die hier einfach mal einfließen.

Grüner SpargelGrüner SpargelGrüner SpargelGrüner Spargel im SpeckmantelGrüner Spargel im SpeckmantelGrüner Spargel im SpeckmantelGrüner Spargel im Speckmantel

Nach dieser köstlichen Vorspeise wagte ich mich an meine erste Entenbrust vom Grill. Hierzu habe ich Entenbrust bei der Geflügelmetzgerei Ziegler in Bammental gekauft, immerhin 25 min. einfache Fahrt, aber es lohnt sich! Hier verkauft man wirklich gute Qualität – Sie können sich hier näher über die Metzgerei informieren. Von Ziegler stammte z.B. auch das Fleisch zum Coq au vin und das habe ich auch schon mit normalen Supermarkthühnern gemacht – kein Vergleich! Welten liegen da dazwischen…

Die Entenbrust benötigt nur wenig Vorbereitung, ein wenig parieren genügt.

Entenbrust, pariert

Dann schneidet man mit einem scharfen Messer die Haut rautenförmig ein. Dabei nur das Messer nur leicht durchziehen, damit Sie nicht das Fleisch schneiden.

Entenbrust mit eingeschnittener Haut

Für diese 3 Prachtexemplare (zusammen ca. 1 kg) habe ich nur knapp 20 € bezahlt.

Entenbrust mit eingeschnittener Haut

Als nächstes geht es auf den mit einer Zweizonen-Glut vorbereiteten Grill. Hier wird auf der Glutseite mit der Hautseite begonnen.

Entenbrust zuerst auf der Hautseite grillen

Da die Ente furchtbar viel Fett in der Haut hat, kommt es hierbei schnell zur Flammenbildung. Drehen Sie daher die Entenbrust in einer Art Karussel. 1-2 Stücke auf der Glut und die anderen – sobald sich Flammen bilden – in die kalte Zone versetzt. Dadurch verbrennt nichts.

Außen knusprig, innen saftig - Entenbrust vom Grill

Nach einer Weile können Sie dann auf die Gegenseite wechseln (sobald die Hautseite schön kross ist). Hier brennen Sie lediglich ein kleines Muster zur Steigerung der Röstaromen ein. Dann bewegen Sie die Fleischstücke in den Bereich ohne Glut und stecken ein Kerntemperatur-Thermometer an die dickste Stelle.

Entenbrust indirekt auf den Punkt garen

Deckel zu und warten, bis ca. 60°C erreicht sind.

"Kesseltemperatur 220° C, Herr Kaleu!"

Nun kommt die Gretchenfrage: wenn es mehr ums Fleisch geht, packen Sie die Entenstücke in Alufolie und lassen sie ca. 5 min. ruhen. Das Fleisch wird butterzart, aber die Haut verliert an „Krossheit“. So sind wir gestern vorgegangen, ist auch okay, denn im Rahmen einer Diät sollte man sowieso auf die fettige Haut verzichten 🙂

Durch das Nachziehen in der Folie steigt die Kerntemperatur auf ca. 65°C – genau richtig!

À Point!

Will man alles, nimmt man die Stücke bei ca. 57°C vom Grill und lässt diese in Alufolie ca. 5 min. ruhen. Dann packt man sie auf der Hautseite nochmals für ca. 2-3 min. auf die Glutseite und „krosst“ die Haut wieder auf. Das haben wir abwesenheitsbedingt beim besten Sohn von allen praktiziert und es hat sehr gut funktioniert.

Nach der gelungen Vorspeise kam dann also ein noch gelungener Hauptgang, Entenbrust vom Grill mit selbstgebackenem Butter-Brot mit etwas Fleur de Sel… viel Spaß beim Nachmachen, das Ganze geht nämlich auch in Pfanne und Backofen!

Göttlich! Entenbrust vom Grill, auf den Punkt gegart!

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