Chicken Marsala mit Kohlrabi-Würfeln und Blumenkohlsalat

Chicken Marsala mit Kohlrabi-Würfeln

Hallo Welt!

Heute gab es etwas zu feiern – daher beendete ich mein Tagwerk früher und eilte nach Hause um mit der besten Ehefrau von allen zu kochen. Heraus kam dieses Gericht, einiges an Improvisation steckt drin, aber es war am Ende gut und lecker und harmonisch.

Daher für alle zum Nachkochen oder Inspirieren:

Die Zutaten für 3-4 Personen

  • 500 g Hähnchenbrustfilet
  • Chicken Marsala Gewürzmischung
  • Pflanzenöl
  • 500 g Champignons
  • 1 Stange Lauch
  • Sojasauce
  • Kohlrabi, gewürfelt und geschält
  • Gemüsebrühe
  • Gewürze für den Kohlrabi (siehe Zubereitung)
  • 1 Blumenkohl
  • Sonnenblumenöl
  • Zucker
  • Senf
  • Fein gehackte Lauchzwiebeln
  • Salz, Pfeffer
  • Dill
  • Schnittlauch
  • Weißer Balsamico-Essig oder auch gerne etwas härter (der Blumenkohl verträgt das!)

Die Zubereitung

Das Hähnchenbrustfilet parieren und in Streifen schneiden. Mit Chicken Marsala-Gewürz, etwas Sojasauce, Pflanzenöl und Pfeffer für ca. 30 min. marinieren.

Die Pilze grob würfeln, den Lauch in großzügige Streifen schneiden. Die Pilze mit etwas Zucker, Sojasauce und Pfeffer marinieren.

Den Kohlrabi schälen (grob Deckel und Boden abschneiden, dann um den Äquator mit einem Küchenmesser schälen). Dann grob würfeln (wie Bratkartoffeln) und in einen Topf geben. Die Würfel in Gemüsebrühe bissfest kochen (ca. 10 min. ab dem Moment, wo das Wasser kocht).

Parallel den Blumenkohl in Röschen schneiden, ebenfalls in Gemüsebrühe kochen. Nach 10 min. bei Kohlrabi und Blumenkohl probieren. Wenn gerade so bissfest, sofort abgießen und etwas von der Gemüsebrühe auffangen.

Den Blumenkohl abkühlen lassen. Mit etwas Pfeffer, Salz, Zucker, Dill, Schnittlauch, Sonnenblumenöl und Essig, sowie Senf und fein gehackten Lauchzwiebeln anmachen und ziehen lassen. Gerne auch länger.

Blumenkohlsalat

Zunächst die Pilze in eine Wokpfanne geben und scharf in etwas Sonnenblumenöl anbraten. Dann den Lauch dazugeben und 3 min. mitbraten/ wenden. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen und in einer Schale zur Seite stellen.

Champignons

Champignons und Lauch

Das Hähnchenbrustfilet im Wok mit etwas Öl scharf anbraten.

Chicken Marsala

Dann mit einer Gabel oder Zange wenden und auf der Rückseite braten. Die Pilze, den Lauch und die Brühe hinzugeben und etwas einköcheln lassen.

Chicken Marsala

Den Kohlrabi nun „wie Bratkartoffeln“ würzen. Ich nehme zum Beispiel etwas Gyrosgewürz (mit Kreuzkümmel), viel Rosenpaprika, etwas Pul Bibr und Pfeffer. Salz ist aufgrund des Kochens in der Gemüsebrühe nicht mehr nötig. Gut wenden und einen Schwapp Sonnenblumenöl mit unterheben. In einer Teflonpfanne goldbraun braten.

Kohlrabi-Kartoffeln

Den Kohlrabi zuerst auf den Tellern anrichten, dann mit dem Chicken Marsala auffüllen. Den Blumenkohlsalat separat servieren.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen! :-)

Blumenkohlpizza

Blumenkohlpizza - Fertig!

Mehr zufällig stolperte ich dieser Tage über ein interessantes Rezept. Als ich mich zum Thema „Paleo“- Ernährung informierte (danke Klaus!), fiel mir die „Blumenkohlpizza“ in die Hände. Da ich ein totaler Blumenkohl-Fan bin, musste ich das heute einfach mal ausprobieren.

Die Zutaten (für 2-3 Portionen)

  • 1 Blumenkohl (ca. 800 g nutzbare Ware)
  • 2 Eier
  • 200 g geriebener Käse, z.B. „leichter“ Gouda mit 30% F.i.T.
  • 100 g Champignons
  • 150 g Lauch
  • 200 g Cherrytomaten
  • 3 Scheiben Prosciutto Cotto
  • 70 g Feta (Schafskäse)
  • 100 g Tomatenmark für die Pizzaiola (sowie Pfeffer, Oregano und bei Belieben etwas Knoblauch und Zucker, hatte ich aber beides weggelassen)

Die Zubereitung

Den Blumenkohl kann man fast ganz verwenden, nur der untere Strunk mit den Blättern muss entfernt werden. Am besten viertelt man den Blumenkohl, entfernt Strunk und Blätter und schneidet die Viertel in je 3 bis 4 Stücke.

Dann häckselt man die Stücke zu feinen Bröseln, zum Beispiel in einer Küchenmaschine. Ich habe von Tupperware den Quick-Chef genommen, das geht sehr gut damit.

Die Brösel gibt man in eine Rührschüssel. Dann schlägt man die Eier auf und verquirlt sie mit 2-3 Prisen Salz. Vom Käse werden nun 120 g abgewogen und mit dem Ei verrührt. Das Ganze kommt wiederum in die Rührschüssel und wird gut mit den Blumenkohlbröseln vermischt.

Dann formt man auf einem mit Backpapier belegten Blech einen flachen dünnen Fladen (beim 60 cm Herd auf zwei Blechen, bei meinem 90 cm Herd passen die Fladen auf ein Blech), der ca. 2-3 mm dick sein sollte.

Im vorgeheizten Ofen (180° C) werden die Böden dann bei Umluft 20 bis 25 min. vorgebacken, bis sie leicht braun sind.

Blumenkohlpizza - Der vorgebackene Boden

In der Zwischenzeit stellt man die Pizzaiola her: 2 Teile Wasser zu dreifach-konzentriertem Tomatenmark geben, mit Oregano und Pfeffer verquirlen und abschmecken. Dann werden die Zutaten für den Belag geschnippelt – wobei man natürlich in der Gestaltung völlig frei ist – einfach den Belag ausprobieren, den man gerne auf der Pizza haben mag.

Sind die Böden fertig, werden Sie aus dem Ofen geholt und mit Pizzaiola bestrichen (nicht zu dick, da sonst zu feucht) und mit dem restlichen Käse dünn belegt.

Blumenkohlpizza - Boden mit Pizzaiola

Darauf kommt der eigentliche Belag.

Blumenkohlpizza - Lecker und Leicht!

Blumenkohlpizza - Die Pizza wird belegt

Die Pizzas werden dann bei 150° C für weitere 10 bis 15 min. fertig gebacken.

Blumenkohlpizza - Duftet schon mal großartig!

Dann hebt man sie mit einem Tortenretter oder einem großen Spatel vorsichtig auf ein Brett und schneidet sie dort. Bei meinem heutigen ersten Versuch wurde die Konsistenz gerade so fest genug, dass man eine Achtelschnitte aus der Hand essen konnte. Am besten ging es aber mit Messer und Gabel.
In einem der Quell-Rezepte war vermutlich deswegen die Rede davon, den Teig „bei zu großer Nässe auszudrücken“, bevor man ihn ausbackt, damit der er krosser wird. Das war mir hier zu aufwändig, aber ich werde das vielleicht einmal versuchen. Alternativ könnte ich mir auch eine längere Backzeit zu Beginn bei geringerer Temperatur vorstellen (z.B. 30 min. bei 150° C und Umluft, bzw. alles auf einem Pizzastein backen).

Blumenkohlpizza - Am Besten direkt vom Brett essen

Jedenfalls war es geschmacklich wirklich lecker und ich werde das definitiv wieder backen und weiter verfeinern. Ich hoffe, es lässt sich niemand vom Blumenkohl abschrecken – es lohnt sich aus meiner Sicht wirklich, also einfach mal drauf einlassen!

Viel Spaß beim Nachmachen!

PS: da ich im Moment meine Nahrungsaufnahme „tracke“ kann ich noch die Angaben für die wesentlichen Ernährungswerte mitteilen.
Insgesamt hat das Gericht nach obigem Rezept ca. 1250 kcal.
Dabei sind enthalten: 70g Fett (kommt fast alles aus dem Käse und dem Feta, falls man reduzieren will), 55g Kohlenhydrate und 120 g Proteine. Die Ballaststoffe liegen bei 30g. Nun können Sie sich das einfach auf die Mengen/ Portionen runterrechnen, die Sie zu sich nehmen!

Quellenangaben: das Foto des Quickchef ist verlinkt von http://cdn1.hometone.com/wp-content/uploads/2013/05/14710_HKebe_1822.jpg

Lenden im Speckmantel mit brauner Soße und Spätzle an Rosenkohl mit Speck und Zwiebeln

Hallo Welt,

lange nicht mehr hier gewesen…

Heute stand ich mal wieder in der Küche, mit unserer neuen Mischbatterie (siehe Foto) und meiner neuen Gleitsichtbrille, an die ich mich noch nicht so richtig gewöhnt habe. Und ich wollte mal wieder kochen. Wissen wie es läuft. Sie kennen das, oder? 😀

Und was soll ich sagen? Es lief! Weihnachten und mein Jahresend-Urlaub stehen vor der Tür, einiges steht oder stand noch an, aber es ist zu schaffen und ich freue mich auf ein paar freie Tage. Und auf was kulinarisch Interessantes! :-)

Unsere neue Küchenarmatur

Ich entschied mich bereits am Wochenende (beim Samstagseinkauf) für Schweinelende im Speckmantel, Rosenkohl, Spätzle und braune Soße. Das Rezept für Rosenkohl finden Sie hier. Die Lende im Speckmantel und die Spätzle finden sie hier (wobei ich mich heute ob des Wetters für eine reine In-Door-Küche entschieden habe).

Ich zeige Ihnen die zeitlich aufeinander folgende Zubereitung hier in der Fotostrecke… viel Spaß damit!

Zunächst den Speck und die Zwiebeln stiften und in Butter anschwitzen (= anfangs kurz scharf und dann lange bei milder Hitze in einer Pfanne unter stetem Wenden bräunen). Zur Seite stellen. Den Backofen auf ca. 180° C mit Ober- und Unterhitze vorheizen.

Speck & Zwiebeln

Die Spätzle mit Salzwasser (muss schmecken wie Meerwasser, dann stimmt’s mit dem Salz) laut Packungsangabe kochen…

Spätzle kochen

Den Rosenkohl putzen (Strunk entfernen, alle Blätter mit Flecken entfernen bzw. die Flecken mit einem scharfen Messer abhobeln – ist nicht giftig, sieht aber kacke aus mit den Flecken – zum Schluss den Strunk mit einem Messer über Kreuz einschneiden)

Rosenkohl

In einen Topf mit ordentlich Gemüsebrühpulver geben und erhitzen. Ca. 15 min. kochen.

Rosenkohl

Die Pfanne, in der der Speck und die Zwiebeln geschwitzt haben, mit etwas Rotwein ablöschen und leicht einkochen lassen.

Ablöschen Abgelöschtes einkochen

Alles in eine Schüssel abgießen, die Pfanne kurz ausspülen und wieder einölen/ erhitzen. Die Lenden (diesmal mit einer Marinade aus 2 EL Dijon Senf, ca. 1-2 EL Honig, Pfeffer, Pul Biber, einem Schuss Rotwein und einem EL getrocknetem Thymian und final mit Speck umwickelt, für 3 Stunden im Kühlschrank mariniert) in die Pfanne geben und von zwei Seiten bei relativ starker Hitze von einer Seite bräunen.

Lenden anbraten

Wenden und die andere Seite bräunen.

Lenden wenden und anbraten Lenden im Speckmantel Lenden im Speckmantel

Lenden aus der Pfanne nehmen und in eine ofentaugliche Form geben. In den Backofen mit einem Kerntemperatur-Thermometer geben. Zieltemperatur ist 79° C.

Lenden im Speckmantel

Auch hier die Pfanne mit etwas Rotwein ablöschen. Etwas Tomatenmark und die aufgefangene Ablöschung von zuvor hinzugeben. Mit etwas Gemüsebrühe (vom Rosenkohl-Kochwasser) auffüllen; etwas Saucenpulver für braune Bratensauce hinzugeben und aufkochen. In eine Sauciere geben und köcheln lassen.

Sauce abbinden Sauce, zu der du "Sie" sagen kannst!

Den Rosenkohl abgießen. Mit dem Speck und den Zwiebeln vermischen und wieder in den Topf geben (bleibt schön heiß bei geschlossenem Deckel).

Läuft! Rosenkohl mit Speck und Zwiebeln

Während wir auf die richtige Gartemperatur warten, bleibt Zeit für ein wenig Spaß! :-)

Spaß beim Kochen!

Bei ca. 10°C vor der Endtemperatur schalten Sie die gereinigte Pfanne wieder auf heiß und schmelzen ein ordentliches Stück Butter. Dann geben Sie die Spätzle hinzu und schwenken diese bei großer Hitze und stetem Wenden, bis sie leicht gebräunt sind.

November 2015-3785-small Spätzle in Butter anbraten

Schließlich holen Sie die Lenden aus dem Ofen und schneiden sie an.

Lenden im Speckmantel

Alles auf einem Teller anrichten – das sieht dann so aus:

Lenden im Speckmantel mit brauner Soße und Spätzle an Rosenkohl mit Speck und Zwiebeln Lenden im Speckmantel mit brauner Soße und Spätzle an Rosenkohl mit Speck und Zwiebeln

Was immer wieder interessant ist, ist die Eindringtiefe der Marinade, hier sehr gut zu sehen:

Lenden im Speckmantel: bis wohin die Marinade eingedrungen ist...!

Mit einem schönen Klacks Sauce schmeckt das letzte Stückchen nochmal so gut!

Lenden im Speckmantel mit brauner Soße

Einen guten Appetit und extrem viel Spaß beim Nachkochen und Essen wünscht Ihnen wie immer Ihr Leroy!

Fotoauswahl Theater 2013/ 2014

Hallo zusammen,

wie versprochen hier die Fotoauswahl zum Theaterfotowettbewerb 2013/ 2014

Für alle zufälligen Besucher: einfach zum Anschauen :-)

Für alle Mitglieder der Theatergruppe: bitte postet die Nummern eurer 3 Favoriten unter Angabe eures Namens in den Kommentaren. Ich werde am Abend des 15.05. zur Auswertung schreiten – bitte bis dahin bewertet haben…
Die Nummern der Fotos findet Ihr beim Aufruf in der unteren linken Ecke, es geht los mit der Nr. 12 und dann absteigend bis zur 1…

Ich hoffe, dass euch die Auswahl gefällt 😉

Viel Spaß beim Voten!

Bin gespannt auf das Ergebnis!

12

11

10

9

8

7

6

5

4

3

2

1

 

Alles Toast oder was?

Toast Spezial

Heute mal ein Kurzbeitrag, kein Rezept, eher eine Empfehlung. Haben Sie einen Sandwichtoaster zu Hause? Gibt es für wenig Geld im Elektrohandel, oft mit verschiedenen Einsätzen für Waffeln, Toast und Kontaktgrill.

Ich besitze ein Modell, dass einen geriffelten Grilleinsatz über die gesamte Breite bietet. Optimal für eine neue Generation von Toasts…

Toast Spezial

Natürlich geht das alles auch prima mit der klassischen Methode: Toast- oder Sandwichbrot mit gekochtem Schinken, Ananas und Scheiblettenkäse belegen. Ab in den Toaster und genießen. Aber zum einen sind die Zutaten langweilig mit der Zeit oder haben einen wenig appetitlichen Hintergrund (Schmelzkäse!).

Von daher heute die Aufforderung: experimentieren Sie mal!

Die von mir getoasteten Varianten sind zum einen belegt mit einem französischen Münsterkäse, Kapern, Kasseler und getrockneten Tomaten. Als Basis habe ich ein Roggenbrot verwendet. Wem die Rinde im Ergebnis zu hart ist, der schneide sie vor dem Toasten ab.

Toast Spezial

In der zweiten Variante habe ich ein Brot mit Dänischem Blauschimmelkäse, geräuchertem Rohschinken und dünn geschnittener/ gehobelter Zwiebel belegt.

Toast Spezial

Die Ergebnisse kann man als amuse gueule vorab servieren oder man macht eine Küchenparty mit dem besten Freund oder der Freundin und entwickelt gemeinsam die neuen Toastfavoriten.

Toast Spezial

Als Brothülle eignet sich alles, was man an Backwaren halbwegs dünn schneiden kann. Die Brothälften lassen sich mit diversen Senfsorten und Saucen geschmacklich vorbereiten. Für den Belag empfiehlt sich eine Wurst-Käse Kombination die meiner Meinung nach immer noch etwas fruchtiges/ saures/ scharfes aus der Gemüse- oder Obstecke in der Kombi haben sollte, also z.B. Zwiebel, Kapern, Tomaten getrocknet oder frisch, Oliven, Weintrauben, Aprikosen, Pilze, Frühlingszwiebeln etc.

Toast Spezial

Kurzum: der Fantasie setzt nur Ihr eigener Geschmack Grenzen
Hauen Sie also rein!

Das OSAKA in Mannheim

Samurai Swords

Unlängst hatten wir zum zweiten Mal das Vergnügen, im OSAKA in Mannheim zu speisen. Hier findet sich die Homepage des Restaurants.

Ich hatte mich erneut für das Menü „Osaka“ entschieden:

  • Vorspeise
  • Sashimi oder Gebackene Krabben mit Gemüse
  • Gebratenes Gemüse
  • Jakobsmuscheln
  • Seezunge
  • Lobster
  • Suppe
  • Gebratener Reis oder Nudeln
  • Rinderfilet oder Rinderrolle mit Knoblauch
  • Pfannkuchen mit japan. Eis (wird im Teppanyaki flambiert)

Hier die Impressionen dazu…

Gruß aus der Küche

Vorspeise

„Würzen“ der Bratstelle und anbraten des Gemüses

Teppanyaki Gemüse der Saison Teppanyaki Chef

Gemüse und Seezunge

Gemüse und Seezunge

Jakobsmuscheln

Jakobsmuscheln

Vorbereitung des Lobsters

HummerHummer

Lobster

Hummer Hummer

Fleisch, flambiert

Rinderlende Rinderlende

Fire! Fire!

Nachtisch :-)

Dessert    DessertDessert FlambéeTeppanyaki ChefDessert

Fazit: Der Menüpreis ist mit 70 € p.P. etwas hoch, aber alle Zutaten waren sehr hochwertig und wurden mit viel Engagement und vielen netten Details zubereitet. Einen Besuch im OSAKA sollte man sich daher gönnen, besonders, wenn man den Geschmack frisch zubereiteter Speisen zu schätzen weiß.

Yakitori

Yakitori

Ja, ich lebe noch 😉 Es war nur irgendwie sehr viel los, so dass mein Blog in den Hintergrund treten musste. Nun, wo es auf’s Jahresende zugeht, möchte ich mich mit einem Rezept zurückmelden. Heute gibt es Yakitori!

Yakitori (Yaki = gegrillt/ Tori = Huhn/ Vogel) nennt man in Japan traditionell Hühnchenspieße. Dabei wird das gesamte Huhn verwertet, also Brust, Schenkelfleisch, Flügel, Innereien, etc. In der heutigen Zeit werden auch andere Spieß-Varianten mit Schwein, Rind, Fisch und Gemüse als Yakitori bezeichnet.
Die Fleischstücke werden gerne mit Lauchzwiebeln zusammen über Holzkohle gegrillt. Vor dem Grillen werden die Spieße in einer speziellen Yakitori-Sauce mariniert. Während des Grillens werden die Spieße dann immer wieder mit der Sauce bestrichen. Zum Essen wird die Sauce als Dip gereicht.

So wird sie hergestellt:

Die Zutaten für 4 Personen:

  • 250 ml Sake
  • 250 ml Sojasauce
  • 12 EL Mirin
  • 4 EL Zucker

Die Zubereitung:

Yakitori Sauce: Zutaten

Die Zutaten werden in einen Topf gegeben und zum Kochen gebracht. Dann lässt man die Sauce reduzieren, bis sie etwas eindickt. Ggf. mit obigen Zutaten abschmecken.

Yakitori Sauce: Einkochen lassen

Für den Dip kann man einen Teil der Sauce mit etwas Ingwer, einen anderen mit Knoblauch und einen dritten mit fein gehackten Frühlingszwiebeln durchziehen lassen.

Yakitori Sauce: verschiedene Geschmacksrichtungen

Hier sind die Dipschalen bereits vorbereitet. Sie werden mit der Sauce gefüllt und der Rest der Sauce wird geteilt: 2/3 zum Marinieren und einpinseln des Fleisches und 1/3 als neutrale Yakitori Dip-Sauce.

Yakitori Sauce: verschiedene Geschmacksrichtungen

Spätestens jetzt sollte man die Spieße (falls es Holzspieße sein sollen) wässern, damit sie beim Grillen nicht gleich verbrennen.

Schweinebauch-Yakitori

Der Schweinebauch wird von Knorpel und dickem Fett befreit.

Bauchspeck-Yakitori

Dabei wird er in ca. 1,5 bis 2 cm quadratische Stifte geschnitten.

Bauchspeck-Yakitori

Diese werden aufgespießt (vorsichtig, ist eine rutschige Angelegenheit – der Finger soll ja nicht mit durchbohrt werden).

Bauchspeck-Yakitori

Dann werden die fertigen Schweinbauchspieße in einem Teller beidseitig grob gepfeffert und im Anschluss mit der Sauce bepinselt.

Bauchspeck-Yakitori

Hühnchen-Yakitori

Man kann Hähnchenbrust verwenden, ich habe mich allerdings für Schlegelfleisch entschieden. Dazu entbeine ich Schlegel und entferne die Haut. 2 Schlegel ergeben Fleisch für 4 Spieße.
Wer noch keine Schlegel entbeint hat, der schaue sich dieses Video an.

Das Fleisch wird nach dem Entbeinen noch ein wenig pariert und dann in kleine Stücke geschnitten. Anschließend steckt man es auf die Spieße und übergießt diese mit etwas Yakitori-Sauce.

Hühnchen-Yakitori aus Schenkelfleisch

Hühnchen-Yakitori aus Schenkelfleisch

Während die Spieße marinieren, wirft man den Grill an.

Fire it up!

Die Hitze sollte nicht zu hoch sein, da sonst der Zucker in der Sauce nicht nur karamellisiert sondern schwarz wird. Da muss man sich ein wenig rantasten. Am Anfang lieber öfter wenden und kontrollieren.

Um einen echten Yakitori-Effekt zu erzielen, kann man die Spieße auf zwei flachen feuerfesten Streifen auf dem Grill platzieren. Dadurch grillen die Fleischstücke frei und ohne Kontakt zum Grillrost. (vgl. Yakitori Grill in Japan)

Während des Grillens immer wieder mit der Yakitori-Sauce einpinseln (am besten immer nach dem Wenden).

Yakitori

Viel Spaß beim Nachmachen und wie immer guten Appetit wünscht Ihnen Ihr Leroy!

Rifugio Orto Botanico Monte Baldo (Novezzina)

Wieder zurück vom Gardasee!

Da wir dieses Mal wieder auf der Westseite des Gardasees in der Nähe von Garda waren, konnten wir ein weiteres Mal das Rifugio Novezzina besuchen (die Fahrt von Costermano aus dauerte in etwas 50 min.). Bei unserer ersten Tour auf den Monte Baldo hatten wir hier unter anderem Gnocchi mit Salbeibutter gegessen, nach einem Rezept der Mutter der Eigentümerin und von ihr selbst zubereitet.

Dieses Mal wurde das Gericht leicht abgewandelt (Ricotta-Gnocchi mit Salbeibutter) von einer jungen Köchin gekocht – ggfs. die Enkelin – leider reichte mein Italienisch nicht für eine erfolgreiche Nachfrage aus.

Birra Moretti

Ricotta-Gnocchi mit Salbei-Butter

Nach dem Essen wanderten wir noch durch den durchaus sehenswerten Kräutergarten, der für Gäste kostenlos zu besichtigen ist. Überhaupt ist das Preis-Leistungsverhältnis fantastisch und alle Speisen, die wir bisher gekostet haben, werden frisch zubereitet.

Für alle, die das einmal selbst erleben wollen: Das Rifugio befindet sich hier und hier geht es zum Facebook-Auftritt.

Eine kleine Bildergeschichte aus dem Zoo

Gestern war ich mit der besten Ehefrau von allen im Heidelberger Zoo und da hatten wir ein faszinierendes Erlebnis, das ich gerne mit Ihnen teilen möchte.

Der Zoo war gestern wegen dem schlechten Wetter recht leer. Zum Fotografieren waren es sehr gute Bedingungen, da es keine harten Kontraste gab – während der ganzen Zeit schien durch die ständige Bewölkung nur „gefiltertes“ Licht auf die Szenen.

Im Affenhaus befiel uns eine bedrückende Stimmung, denn Zoos sperren Tiere nun einmal in Käfige und so toll die auch gemacht sein mögen: es bleiben Käfige. Viele der Affen lagen dort traurig, fast apathisch und starrten ins Leere.
Als wir später nach draußen kamen, sahen wir dann einen vergleichsweise sehr aktiven Orang-Utan, der uns zeigte, dass er sich nicht unterkriegen lassen wollte und dass es immer Mittel und Wege gibt, die eigene Situation zu verbessern.

Im ersten Moment, als wir uns dem Gehege näherten, hörte er sofort auf, mit einem Handtuch auf den Busch vor seinem Käfig zu schlagen. Er ließ auch das Handtuch außerhalb des Käfigs auf den Boden fallen. Es war wirklich deutlich spürbar, dass er sich ertappt gefühlt hatte.

Erwischt!

Als wir keine Anstalten machten, weiter zu gehen, ihn aber auch nicht tadelten oder mit ihm schimpften, begann er, sein Werk fortzusetzen. Schnell wurde klar, dass er gerne die Äste des Busches vor seinem Käfig erreichen wollte, um sein Nahrungsangebot etwas zu erweitern. Seine Vorgehensweise war äußerst geschickt: Er schlug mit dem Handtuch auf den Busch, so dass es sich darin verfing und zog damit die Äste heran. Dann griff er mit der anderen Hand nach den Zweigen und riß sie ab.

Erstmal die "Angel" auswerfen

Handtuch auswerfen

Vorsichtig ziehenUnd verfangene Äste herausreißen

Ich hatte schon oft Berichte gesehen oder gelesen, in denen gezeigt wurde, wie geschickt Affen Gegenstände als Werkzeuge einsetzen, aber das selbst und mit eigenen Augen erfahren und sehen zu dürfen, war ein überwältigendes Ereignis. Man schaut dabei seinem Gegenüber zu und in die Augen und erkennt auf einmal, wie nahe Mensch und Affe sich stehen. Die intelligente Verwendung des Handtuchs, der ganze Prozess des Heranziehens und Greifens, die Mimik und Gestik dabei: das könnte genau so gut ein Mensch sein, der da arbeitet.

"Ohne Fleiss kein Preis"

Das Fokusieren auf ein Ziel…

Ein kleines Ästchen ist schon mal ergattert

Die konzentrierte Umsetzung des eigenen Plans…

Gar nicht so weit auseinander, Affe und Mensch!

Und dann die Freude, wenn man sein Ziel erreicht hat!

Erfolg!

Der Lohn der Mühen

Danke für ein tolles Erlebnis! Am liebsten sähen wir dich in Freiheit! Lass dich nicht unterkriegen!

Hähnchen-Schlegel vom Weber-Grill mit Ofenkartoffeln und Guacamole

Hähnchen-Schlegel vom Weber-Grill mit Ofenkartoffeln und Guacamole

Hähnchenschlegel schmecken immer – besonders, wenn sie schön knusprig gebraten/ gebacken wurden. Ergänzt werden die Schlegel durch die leckeren Ofenkartoffeln und die fruchtige Guacamole. Und so wird’s gemacht:

Die Zutaten

  • Für die Guacamole:
    2 reife, weiche Avocados
    Saft von 2 Limetten
    1 Dose gewürfelte Tomaten
    1 Knoblauchzehe
    1 rote Chili-Schote
    Tabasco-Sauce oder andere scharfe Chilisauce
    Pfeffer, Salz
  • Für die Ofenkartoffeln:
    Festkochende Kartoffeln Ihrer Wahl (ca. 2 kg Rohmasse für einen 60 cm Backofen (1 Blech))
    Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian, Olivenöl
  • Für die Hähnchenschlegel:
    4 Hähnchenschlegel in Bio-Qualität
    Eine Würzmischung bestehend aus Paprika, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Salz, Rosmarin, Thymian oder eine fertige Mischung Ihrer Wahl
    Sonnenblumenöl

Die Zubereitung

  • Für die Guacamole die Avocados am “Äquator” der Längsseite bis zum Kern ringsum einschneiden
  • Die Hälften drehen und voneinander lösen
  • Den Kern entfernen
  • Das Fleisch mit einem spitzen Messer in der Schale schneiden und herauslösen, ggf. einen Löffel zu Hilfe nehmen
  • In einen Mixbecher geben und die geviertelten Limetten darüber auspressen
  • Pürieren und in eine Schüssel geben
  • Die Knoblauchzehe schälen und mit einer Presse in die Schüssel drücken
  • Die Chili waschen, Stiel abschneiden und längs halbieren
  • Kerne und weißes Fleisch entfernen
  • In feine Streifen schneiden und in die Schüssel geben
  • Die Tomaten in ein Sieb geben und mit einem Löffel das Wasser herausdrücken,
    abtropfen lassen
  • Ebenfalls in die Schüssel geben, alles gut vermischen und ziehen lassen
  • Eine Variante, die mir auch sehr gut geschmeckt hat: die Chili weglassen und dafür eine oder zwei Frühlingszwiebel fein hacken und unterheben
  • Die Ofenkartoffeln schälen und in Spalten schneiden, in eine Schüssel geben
  • 2-3 EL Öl, die Kräuter, Pfeffer und Salz über die Kartoffeln geben und gut vermischen
  • Backzeit ca. 35 min. bei 180° C und Umluft (probieren/ Bräunungsgrad beachten)
  • Die Hähnchenschlegel waschen und mit Küchenkrepp trocken tupfen
  • Viel Gewürzmischung mit wenig Öl vermischen (ca. 1:2)
  • Das so gewürzte Öl einem Pinsel auf die Schlegel auftragen
  • Den Webergrill für indirektes Grillen vorbereiten
  • Die Schlegel kurz beidseitg über der Glut bräunen (Vorsicht, das Gewürz kann verbrennen!), dann in die indirekte Zone legen und den Deckel schließen
  • Die Temperatur mit einem Thermometer in einer dicken Stelle des Schenkels messen (nicht den Knochen berühren, da dieser die Messung verfälscht) und bei 80° C entnehmen
  • Mit den Kartoffeln und der Gucamole anrichten und sofort servieren

Guten Appetit!