Mediterrane Pfanne

Gestern haben wir mal wieder unserer griechische Ofenpfanne zum Einsatz gebracht. Das Gericht ist sozusagen „Freestyle“ und kann natürlich je nach Gusto abgewandelt werden – dennoch will ich kurz auf das gestrige Rezept genauer eingehen, da es sehr harmonisch rüberkam.

Die Zutaten

  • 500 g grüner Spargel
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Zucchini
  • 3 Frühlingsziwebeln
  • 1/2 Stange Lauch (den oberen Teil)
  • 500 g Hackfleisch
  • 500 g kleine Kartoffeln
  • 10-15 Cherrytomaten
  • 1 Packung Schafskäse
  • Pfeffer, Salz, Paprika, Gyrosgewürz, Pul Biber
  • Thymian, Rosmarin

Die Zubereitung

  • Die Kartoffeln waschen, halbieren/ stückeln, eventuell Druckstellen/ Augen entfernen und mit der Schale in Salzwasser kochen (bissfest)
  • Die Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden
  • Den Spargel waschen, die Enden abbrechen und in mundegerechte Stücke schneiden
  • Zucchini waschen, die Enden abschneiden, der Länge nach vierteln, die Mitten jeweils flach abschneiden und die 4 Stränge stückeln
  • Spargel, Zucchini und Zwiebeln in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten (an den Spargeln orientieren – sie sollten bissfest sein)
  • Danach die Frühlingszwiebeln und den Lauch waschen, in grobe Stücke schneiden und ebenfalls kurz in Olivenöl anbraten
  • Hackfleisch mit Pfeffer, Paprika, Salz, Gyrosgewürz und Pul Biber würzen und ebenfalls anbraten (Fett abgießen)
  • Die Tomaten waschen und vom Strang lösen
  • Rosmarin- und Thymianzweige waschen
  • Den Schafskäse würfeln
  • Alle Zutaten in die Pfanne geben
  • Im Backofen auf mittlerer Schiene bei 200° C ca. 10 bis 15 min. bräunen (z.B. Grill mit Umluft)

Viel Spaß beim Nachkochen wünscht Ihnen wie immer Ihr Leroy! 🙂

Blumenkohlpizza

Blumenkohlpizza - Fertig!

Mehr zufällig stolperte ich dieser Tage über ein interessantes Rezept. Als ich mich zum Thema „Paleo“- Ernährung informierte (danke Klaus!), fiel mir die „Blumenkohlpizza“ in die Hände. Da ich ein totaler Blumenkohl-Fan bin, musste ich das heute einfach mal ausprobieren.

Die Zutaten (für 2-3 Portionen)

  • 1 Blumenkohl (ca. 800 g nutzbare Ware)
  • 2 Eier
  • 200 g geriebener Käse, z.B. „leichter“ Gouda mit 30% F.i.T.
  • 100 g Champignons
  • 150 g Lauch
  • 200 g Cherrytomaten
  • 3 Scheiben Prosciutto Cotto
  • 70 g Feta (Schafskäse)
  • 100 g Tomatenmark für die Pizzaiola (sowie Pfeffer, Oregano und bei Belieben etwas Knoblauch und Zucker, hatte ich aber beides weggelassen)

Die Zubereitung

Den Blumenkohl kann man fast ganz verwenden, nur der untere Strunk mit den Blättern muss entfernt werden. Am besten viertelt man den Blumenkohl, entfernt Strunk und Blätter und schneidet die Viertel in je 3 bis 4 Stücke.

Dann häckselt man die Stücke zu feinen Bröseln, zum Beispiel in einer Küchenmaschine. Ich habe von Tupperware den Quick-Chef genommen, das geht sehr gut damit.

Die Brösel gibt man in eine Rührschüssel. Dann schlägt man die Eier auf und verquirlt sie mit 2-3 Prisen Salz. Vom Käse werden nun 120 g abgewogen und mit dem Ei verrührt. Das Ganze kommt wiederum in die Rührschüssel und wird gut mit den Blumenkohlbröseln vermischt.

Dann formt man auf einem mit Backpapier belegten Blech einen flachen dünnen Fladen (beim 60 cm Herd auf zwei Blechen, bei meinem 90 cm Herd passen die Fladen auf ein Blech), der ca. 2-3 mm dick sein sollte.

Im vorgeheizten Ofen (180° C) werden die Böden dann bei Umluft 20 bis 25 min. vorgebacken, bis sie leicht braun sind.

Blumenkohlpizza - Der vorgebackene Boden

In der Zwischenzeit stellt man die Pizzaiola her: 2 Teile Wasser zu dreifach-konzentriertem Tomatenmark geben, mit Oregano und Pfeffer verquirlen und abschmecken. Dann werden die Zutaten für den Belag geschnippelt – wobei man natürlich in der Gestaltung völlig frei ist – einfach den Belag ausprobieren, den man gerne auf der Pizza haben mag.

Sind die Böden fertig, werden Sie aus dem Ofen geholt und mit Pizzaiola bestrichen (nicht zu dick, da sonst zu feucht) und mit dem restlichen Käse dünn belegt.

Blumenkohlpizza - Boden mit Pizzaiola

Darauf kommt der eigentliche Belag.

Blumenkohlpizza - Lecker und Leicht!

Blumenkohlpizza - Die Pizza wird belegt

Die Pizzas werden dann bei 150° C für weitere 10 bis 15 min. fertig gebacken.

Blumenkohlpizza - Duftet schon mal großartig!

Dann hebt man sie mit einem Tortenretter oder einem großen Spatel vorsichtig auf ein Brett und schneidet sie dort. Bei meinem heutigen ersten Versuch wurde die Konsistenz gerade so fest genug, dass man eine Achtelschnitte aus der Hand essen konnte. Am besten ging es aber mit Messer und Gabel.
In einem der Quell-Rezepte war vermutlich deswegen die Rede davon, den Teig „bei zu großer Nässe auszudrücken“, bevor man ihn ausbackt, damit der er krosser wird. Das war mir hier zu aufwändig, aber ich werde das vielleicht einmal versuchen. Alternativ könnte ich mir auch eine längere Backzeit zu Beginn bei geringerer Temperatur vorstellen (z.B. 30 min. bei 150° C und Umluft, bzw. alles auf einem Pizzastein backen).

Blumenkohlpizza - Am Besten direkt vom Brett essen

Jedenfalls war es geschmacklich wirklich lecker und ich werde das definitiv wieder backen und weiter verfeinern. Ich hoffe, es lässt sich niemand vom Blumenkohl abschrecken – es lohnt sich aus meiner Sicht wirklich, also einfach mal drauf einlassen!

Viel Spaß beim Nachmachen!

PS: da ich im Moment meine Nahrungsaufnahme „tracke“ kann ich noch die Angaben für die wesentlichen Ernährungswerte mitteilen.
Insgesamt hat das Gericht nach obigem Rezept ca. 1250 kcal.
Dabei sind enthalten: 70g Fett (kommt fast alles aus dem Käse und dem Feta, falls man reduzieren will), 55g Kohlenhydrate und 120 g Proteine. Die Ballaststoffe liegen bei 30g. Nun können Sie sich das einfach auf die Mengen/ Portionen runterrechnen, die Sie zu sich nehmen!

Quellenangaben: das Foto des Quickchef ist verlinkt von http://cdn1.hometone.com/wp-content/uploads/2013/05/14710_HKebe_1822.jpg

Flammkuchen mit Lauch und Schafskäse

Flammkuchen mit Lauch und Schafskäse

Ich arbeite gerade meine liegengebliebenen Rezepte auf, das hier geht schnell, daher schiebe ich es mal eben zwischenrein 🙂

Die Zutaten für 3 hungrige Personen

  • 2 Packungen Tante Fanny Flammkuchenteig
  • 2 Becher Creme Fraiche
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Geräucherter Speck
  • 1-2 Stangen Lauch
  • 1-2 rote Zwiebeln
  • 1 Packung Schafskäse

Flammkuchen mit Lauch und Schafskäse

Die Zubereitung

Ist schnell gemacht: Ofen laut Packungsangabe aufheizen (ich glaube, es sind 220° C)

Dann den Speck und den Schafsläse würfeln.

Dann die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden (das ergibt dann halbe Ringe).

Den Lauch an beiden Enden beschneiden (Wurzeln weg und das trockene Ende der oberen Blätter). Dann in 3 Teile schneiden und diese längs halbieren. Besonders den oberen Teil dabei sehr gründlich waschen und vom Sand befreien. Ebenfalls in schmale Streifen schneiden (siehe Bild).

Den Teig auf einem Blech ausrollen. Mit der Creme Fraiche bestreichen. Pfeffer darüber mahlen. Mit den Zutaten belegen.

Flammkuchen mit Lauch und Schafskäse

Flammkuchen mit Lauch und Schafskäse

In den Ofen und backen (braucht ca. 10-15 min.)

Optional: Rotwein öffnen, atmen lassen.

Flammkuchen auf dem Brett in kleine Stücke schneiden, in die Mitte des Tisches stellen und dann nimmt sich jeder, was er möchte. Derweil backt die Nummer 2 im Ofen 🙂

Flammkuchen mit Lauch und Schafskäse

Ein Wort zum Fertigteig: ich bin normalerweise für’s Selbermachen, aber der Flammkuchenteig von Tante Fanny ist mal wirklich klasse. Keine Nebenwirkungen und guter Geschmack und es geht halt auch ratz-fatz. Nähere Info dazu gibt es hier.

Hier noch ein früheres Rezept mit diesem Teig.

Die Grillsaison ist eröffnet: Grüner Spargel, Entenbrust vom Grill und selbstgebackenes Brot

Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung

So sieht er aus, der Griller im März 2013! Eingepackt in warme Kleidung, mit Schal und Russenmütze, Modell „Novosibirsk“…

Ja, ich habe es nicht mehr ausgehalten und ich versprach ja diese Woche ein paar kulinarische Anregungen. Also habe ich gestern offiziell meine persönliche Grillsaison eröffnet.

Wo fange ich an zu berichten? Am besten beim Brot, das ich gebacken habe. Diesmal habe ich eine Backmischung von Aurora ausprobiert, ein „Rustikales Landbrot„. Ich hätte es ja am liebsten Freestyle geformt, aber die beste Ehefrau von allen bestand auf die Kastenform, ergo buk ich darin! Wie Sie sehen beherrsche ich das Präteritum zu „backen“ 🙂

Rustikales Landbrot (Backmischung von Aurora)

Was soll ich sagen, das Brot schmeckt wirklich super und bevor ich mich an eigene Teige wage, stehen noch ein paar Tüten mit vorgemischtem im Keller, die ich allesamt ausprobieren werde. Das ist mit Abstand eines der besten Brote, die ich bisher gebacken habe.

Zusätzlich zum Brot gab es grünen Spargel im Speckmantel vom Grill nach diesem Rezept. Ich habe ein paar neue Fotos gemacht und lasse die hier einfach mal einfließen.

Grüner SpargelGrüner SpargelGrüner SpargelGrüner Spargel im SpeckmantelGrüner Spargel im SpeckmantelGrüner Spargel im SpeckmantelGrüner Spargel im Speckmantel

Nach dieser köstlichen Vorspeise wagte ich mich an meine erste Entenbrust vom Grill. Hierzu habe ich Entenbrust bei der Geflügelmetzgerei Ziegler in Bammental gekauft, immerhin 25 min. einfache Fahrt, aber es lohnt sich! Hier verkauft man wirklich gute Qualität – Sie können sich hier näher über die Metzgerei informieren. Von Ziegler stammte z.B. auch das Fleisch zum Coq au vin und das habe ich auch schon mit normalen Supermarkthühnern gemacht – kein Vergleich! Welten liegen da dazwischen…

Die Entenbrust benötigt nur wenig Vorbereitung, ein wenig parieren genügt.

Entenbrust, pariert

Dann schneidet man mit einem scharfen Messer die Haut rautenförmig ein. Dabei nur das Messer nur leicht durchziehen, damit Sie nicht das Fleisch schneiden.

Entenbrust mit eingeschnittener Haut

Für diese 3 Prachtexemplare (zusammen ca. 1 kg) habe ich nur knapp 20 € bezahlt.

Entenbrust mit eingeschnittener Haut

Als nächstes geht es auf den mit einer Zweizonen-Glut vorbereiteten Grill. Hier wird auf der Glutseite mit der Hautseite begonnen.

Entenbrust zuerst auf der Hautseite grillen

Da die Ente furchtbar viel Fett in der Haut hat, kommt es hierbei schnell zur Flammenbildung. Drehen Sie daher die Entenbrust in einer Art Karussel. 1-2 Stücke auf der Glut und die anderen – sobald sich Flammen bilden – in die kalte Zone versetzt. Dadurch verbrennt nichts.

Außen knusprig, innen saftig - Entenbrust vom Grill

Nach einer Weile können Sie dann auf die Gegenseite wechseln (sobald die Hautseite schön kross ist). Hier brennen Sie lediglich ein kleines Muster zur Steigerung der Röstaromen ein. Dann bewegen Sie die Fleischstücke in den Bereich ohne Glut und stecken ein Kerntemperatur-Thermometer an die dickste Stelle.

Entenbrust indirekt auf den Punkt garen

Deckel zu und warten, bis ca. 60°C erreicht sind.

"Kesseltemperatur 220° C, Herr Kaleu!"

Nun kommt die Gretchenfrage: wenn es mehr ums Fleisch geht, packen Sie die Entenstücke in Alufolie und lassen sie ca. 5 min. ruhen. Das Fleisch wird butterzart, aber die Haut verliert an „Krossheit“. So sind wir gestern vorgegangen, ist auch okay, denn im Rahmen einer Diät sollte man sowieso auf die fettige Haut verzichten 🙂

Durch das Nachziehen in der Folie steigt die Kerntemperatur auf ca. 65°C – genau richtig!

À Point!

Will man alles, nimmt man die Stücke bei ca. 57°C vom Grill und lässt diese in Alufolie ca. 5 min. ruhen. Dann packt man sie auf der Hautseite nochmals für ca. 2-3 min. auf die Glutseite und „krosst“ die Haut wieder auf. Das haben wir abwesenheitsbedingt beim besten Sohn von allen praktiziert und es hat sehr gut funktioniert.

Nach der gelungen Vorspeise kam dann also ein noch gelungener Hauptgang, Entenbrust vom Grill mit selbstgebackenem Butter-Brot mit etwas Fleur de Sel… viel Spaß beim Nachmachen, das Ganze geht nämlich auch in Pfanne und Backofen!

Göttlich! Entenbrust vom Grill, auf den Punkt gegart!

Archiv 15: Blätterteigschnecken

Blätterteig-Schnecken

Ich möchte in der Kategorie Archiv kochen.macheinfach.de alte Inhalte von meinem früheren Blog kochen.macheinfach.de zur Verfügung stellen.

Die Rezepte oder Reviews/ Berichte liegen als PDF vor und enthalten noch alle Bilder vom Original und den vollen Text mit Zutaten und Zubereitungshinweisen.

Ich bitte um Verständnis, dass ich diese Seiten nicht nochmals aufgebaut habe – mit diesem Kapitel will ich abschließen und einfach neu starten.

Im heutigen Beitrag möchte ich Ihnen endlich meine (oder besser unsere) seinerzeit sehr hoch gelobten Blätterteigschnecken zur Verfügung stellen. Die beste Ehefrau von allen ist die geistige Urheberin von 2 Sorten, von mir liegt aber eine eigene Variante vor und bei einer habe ich Ideen eingebracht.

Viel Spaß beim Lesen!

076_Pikante Blätterteigschnecken

069_Pikante Blätterteigtaschen

Vollkornbrot mit Nuss und Kümmel

Vollkornbrot mit Nuss und Kümmel fertig

Leider erst heute ein Backerlebnis der letzten Woche, mein erstes Vollkornbrot. Auch als Backmischung. Und auch „gepimpt“, einmal mit Walnüssen und einmal mit Kümmel. Die Walnüsse habe ich wie gehabt – nicht zu fein – gehackt. Der Kümmel wurde im Mörser zerstoßen (für die Beigabe zur Backmischung) und ein weiterer Teil wurde später über den Rohlaib gestreut.

Das Vorbereiten und Backen selbst war gut beschrieben, allerdings fehlte der Hinweis, eine Schale mit Wasser mit in den Backofen zu stellen. Ich wollte dies noch eigenmächtig tun, aber die beste Ehefrau von allen machte mich unsicher, indem sie auf die Unfehlbarkeit des Herstellers verwies.

Das Ergebnis war ein Brot, das durchaus die traurige Rolle des Brotlaibs in „Der Tag der toten Ente“ hätte spielen könnte. So hart war es. Aber abgesehen von der harten Kruste, war es innen sehr angenehm und schmeckte hervorragend. Durch die Form, die ich den beiden Brotlaiben gegeben hatte, gefielen sie mir auch deutlich besser, als die uniformen Ergebnisse aus der Kastenform. Ich denke, mit Wasserdampf und zwischendurch aufgepinseltem Wasser wird das Ganze das nächste Mal richtig gut!

Das Nussbrot habe ich vor dem Backen quer eingeschnitten

Vollkornbrot mit Nuss

Das Kümmelbrot erhielt einen Längsschnitt

Vollkornbrot mit Kümmel

Hier das fertige Brot im Anschnitt

Vollkornbrot mit Nuss und Kümmel aufgeschnitten

Und hier ein Blick auf die anschließende Backbelohnung

Vollkornbrot mit Nuss und Kümmel - Genussphase :-)

Ich hoffe, ich konnte den/ die eine(n) oder andere(n) zum Nachbacken animieren!

3 mal Ciabatta

3 Sorten Ciabatta

Gestern hatten wir einen italienischen Abend mit Gästen, es gab Lasagne und dazu habe ich etwas Ciabatta-Brot gereicht. Der Teig lässt sich selbst herstellen, aber auch hier habe ich gestern schnell eine Backmischung verwendet, da ich 3 verschiedene Sorten backen und wir das mal auf die Schnelle ausprobieren wollten.

Wenn Sie den Teig selbst herstellen wollen, habe ich hier zwei Rezepte gefunden, die mit unterschiedlichem Aufwand und Herstellungsweise daherkommen. Ich würde zu diesem tendieren, das hier ist mir persönlich viel zu aufwändig.
Für die Faulen: Die Backmischung gibt es bei Kaufland, Kaufland-Eigenmarke 🙂

Die Zutaten

  • 550 g Backmischung in 3 Portionen aufgeteilt (ca. 180 g)
  • Je 100 ml lauwarmes Wasser

Variante 1: Nuss-Ciabatta

  • Eine Handvoll Walnüsse (ca. 5 Stück), fein gehackt
  • 3 Walnüsse im Mörser fein gemahlen/ zerdrückt

Variante 2: Mediterranes Ciabatta

  • Eine Handvoll getrocknete Tomaten, fein geschnitten
  • 10 Oliven ohne Stein, fein gewürfelt
  • 2 EL Kräuter der Provence

Für das Natur-Ciabatta einfach nur Wasser und die Backmischung verwenden

Die Zubereitung

Die Backmischung in 3 Schüsseln portionieren. Mit den Mischungsbestandteilen je nach Art mischen. Mit einem Handrührer und den Knethaken das Wasser sukzessive unterrühren, am Anfang langsam, dann schneller. Der Teig sollte sich komplett verbunden haben und vom Schüsselrand gelöst sein. Wie bei dieser Art Teig üblich, nur so lange Wasser zugeben, bis dieser Zustand erreicht ist. Es kann auch vorkommen, dass etwas Wasser übrig bleibt oder Sie noch etwas nachgießen müssen. Achten Sie also auf die Konsistenz und nicht auf die Menge.

Nun lassen Sie den Teig 45-60 min. in den Schüsseln an einem warmen Ort gehen. Dazu die Schüsseln abdecken.

Dann den Teig entnehmen und mit bemehlten Händen gut durchkneten. Die Brotlaibe formen. Das kann so aussehen

Rohling Natur Rohling Nuss Rohling Mediterran

Die Rohlinge nochmals 30 min. gehen lassen. Derweil den Backofen auf 230°C vorheizen. Die Brote ca. 5 bis 10 min. backen, dann die Hitze etwas reduzieren (ca. 180 bis 200° C) und weitere 10 bis 15 min. backen, je nach Dicke.

Mit einem Holzspieß kann man in den Teig stechen und feststellen, ob das Brot fertig ist. Es sollte dann kein Teig am Holzspieß hängen und er sollte sich relativ leicht bewegen lassen (alles andere wäre ein Indiz für einen noch klebrigen Teig im Inneren des Brotes).

Die fertigen Brote sehen so aus

Ciabatta fertig gebacken Nuss-Ciabatta fertig gebacken Mediterranes Ciabatta fertig gebacken

Und so die beiden aufgepeppten Varianten im Anschnitt

Ciabatta Mediterran im Anschnitt Nuss-Ciabatta im Anschnitt

Viel Spaß beim Nachmachen!

Archiv 13: Lasagne

Lasagne

Ich möchte in der Kategorie Archiv kochen.macheinfach.de alte Inhalte von meinem früheren Blog kochen.macheinfach.de zur Verfügung stellen.

Die Rezepte liegen als PDF vor und enthalten noch alle Bilder vom Original und den vollen Text mit Zutaten und Zubereitungshinweisen.

Ich bitte um Verständnis, dass ich diese Seiten nicht nochmals aufgebaut habe – mit diesem Kapitel will ich abschließen und einfach neu starten.

Im heutigen Beitrag möchte ich Ihnen und vor allem Claudia, die danach gefragt hat, meine Rezepte für Lasagne zur Verfügung stellen. Gestern waren Claudia und Andreas nämlich bei uns zu Besuch und haben Lasagne gegessen und nun möchte sie gerne das Rezept. Die Rezepte beschreiben die klassische Variante mit Rinderhack und eine reine Gemüsevariante.

Viel Spaß beim Nachkochen!

067_Italienischer Abend mit Lasagne und Antipasti

056_Gemüse-Lasagne

Landbrot Mediterran

Anschnitt

Heute hatte ich mal richtig Lust, ein Brot zu backen. Für den Anfang habe ich mich an einer Backmischung versucht und diese noch etwas „gepimpt“.

Die Zutaten

  • Backmischung Landbrot (gibt es bei Rewe)
  • 15 Kräuteroliven
  • Eine handvoll getrocknete Tomaten
  • 3 EL Käuter der Provence

Die Zubereitung

Schneiden Sie die Oliven und die Tomaten in feine Streifen. Mischen Sie die Backmischung mit den kleingeschnittenen Zutaten und den Kräutern im trockenen Zustand.

Als nächstes verrührt man die Backmischung mit 375 ml lauwarmem Wasser und knetet das ganze dann gründlich mit dem Knethaken durch. Das Wasser stufenweise dazugeben, wenn sich der Teig verbindet und vom Rand der Schüssel löst, kein Wasser mehr dazu geben (auch wenn noch etwas übrig ist). Eventuell zu nassen Teig mit etwas Mehl wieder abbinden.

Den Teigrohling in der Schüssel mit Frischhaltefolie zugedeckt ca. 30 min. gehen lassen (Zimmertemperatur). Dann aus der Schüssel nehmen und formen. Heizen Sie den Backofen auf 50° C auf.

Brotteig geknetet und 30 min. gegangen

Ich habe eine Kastenbackform verwendet. Dazu wird der Teig zu einer längeren Rolle geformt und dann in die mit Butter gefettete Backform gegeben. Gut andrücken und gleichmäßig darin verteilen; dabei helfen bemehlte Hände ungemein.

In die Form gebracht (mit Muster)

Zum Schluß kann man mit einem Messer ein schönes Muster anbringen, ich habe mich für Rauten entschieden.

Nun kommt die Mischung für weitere 30 min. in den warmen Backofen, wodurch der Teig nochmals geht. Nehmen Sie den Teig aus dem Ofen.

Teig ist gegangen

Den Ofen nun auf 230°C aufheizen (ohne den Teig darin). Dann die Form wieder hineingeben und nun ca. 50 min. backen, dabei eine Schale mit Wasser in den Ofen stellen.

Die Oberseite zu Anfang, nach 20 min. und nach 40 min. mit etwas Wasser bepinseln.

Nun sollte das Brot fertig sein!

Meines sah so aus:

Fertig gebacken

Und so an der Unterseite:

Fertig gebacken

Die Füllung hat sich als extrem schmackhaft erwiesen. Sie passt hervorragend zu Schafskäse (dünn geschnitten als Brotbelag) aber auch einfach nur mit Butter und Salz (Fleur de Sel) schmeckt das Brot super.Wir haben ein paar Scheiben davon mit genau diesem Belag mit etwas Blattsalat zum Abendessen gegessen.

Landbrot Mediterran

Beim nächsten Mal werde ich mich mal an einem Nussbrot (mit Walnüssen) und an einem Zwiebelbrot (mit vorher angeschwitzten und mit Zucker karamelisierten Zwiebeln sowie etwas Kümmel) versuchen. Oder mal wie heute aber noch zusätzlich mit Pepperonistücken.

Und ggfs. mache ich auch mal den Teig selbst, das sollte kein Hexenwerk sein.

Und das nächste Mal mache ich einen Zopf oder eine Art Baquette, das sieht dann nicht so industriell aus…

Versuchen Sie es auch einmal…