Lende im Speckmantel mit Spätzle und Zwiebeljus (und der 100. Beitrag!!!) :-)

Lende im Speckmantel mit Spätzle und Zwiebeljus

100 Artikel sind es bereits in Leroys‘ Welt!

Und mit diesem Rezept ist Beitrag Nr. 100 auch Rechnung getragen und zur Ehre gereicht, wir waren eben alle pappsatt und extrem befriedigt 🙂

Die Zutaten für 3 Personen

  • 1 Schweinelende
  • 2 Packungen Frühstücksspeck
  • Pfeffer, Salz, Paprika
  • Senf
  • Getrockneter Thymian
  • 500 g Spätzle

Für die Sauce

  • Rotwein
  • Tomatenmark
  • 2 Zwiebeln
  • Butter
  • Zucker
  • Apfelessig
  • Ketchup oder Barbeque Sauce
  • Fleischbrühe oder Extrakt
  • Ggfs. etwas Wasser

Die Zubereitung

Die Lende waschen, trocken tupfen und parieren. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Mit Senf bestreichen und mit getrocknetem Thymian bestreuen.

Lende

Den Speck auf einem Brett auslegen, die Lende auflegen und umwickeln.

Lende im Speckmantel

Lende im Speckmantel

Die Zwiebeln fein würfeln, mit etwas Butter (ca. 1 EL) in einem Topf anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen (ca. 200 ml). Tomatenmark (ca. 3 EL) und Fleischbrühe (ca. 1 EL Paste oder Pulver), Barbeque-Sauce und/ oder Ketchup hinzugeben und mit Rotwein und/ oder Wasser strecken. Einkochen lassen (Sauce sollte insgesamt ca. 1 h köcheln). Nach ca. 30 min. die Zwiebeln mit einem SG-Stab pürieren. Mit Zucker abschmecken. Einkochen, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat.

Zwiebeljus

Den Grill anheizen, ca. 1 3/4 Kamin Briketts verwenden. Eine Zwei-Zonen Glut herstellen (Kohle links, rechts frei). Auf die Kohlen Holzchips auflegen, die zuvor mindestens 30 min. gewässert wurden.

Die Lende direkt grillen, dabei mehrmals wenden. Den Deckel des Grills dabei geschlossen halten. Insgesamt ca. 10 min.

Lende im Speckmantel

Die Lende in den indirekten Bereich ziehen und den Deckel schließen. Mit einem Kerntemperatur-Thermometer solange  grillen, bis 75°C erreicht sind. Derweil die Spätzle abkochen und warm stellen.

Lende im Speckmantel

Lende im Speckmantel

Die Lende vom Grill nehmen und kurz ruhen lassen. In schmale Scheiben schneiden. Mit den Spätzle und dem Jus anrichten. Dazu passen Blattsalate.

Lende im Speckmantel mit Spätzle und Zwiebeljus Lende im Speckmantel mit Spätzle und Zwiebeljus

Viel Erfolg beim Nachkochen!

Wolfgang Trepper

Ich will keine breit angelegte Laudatio halten oder eine preisverdächtige Kritik schreiben. Ich möchte nur zwei Dinge empfehlen: Wolfgang Trepper und die klag bühne in Gaggenau. Dort durften wir Trepper am Pfingstsonntag erleben – in einem fantastischen Ambiente mit ungefähr 60 weiteren Gästen, an kleinen Tischen vor einer praktischen und niedrigen Bühne. Ganz nah dran sozusagen. Und auch mittendrin. Schauen Sie mal unter obigem Link in „Location“, dann bekommen Sie ein ungefähres Bild von dem, was ich meine.

Wolfgang Trepper ist ein aus meiner Sicht extrem unterhaltsamer „Bühnencholeriker“, der es vortrefflich versteht, hart am Wind des guten Geschmacks, der Vorurteile und der „Political Correctness“ zu segeln. Beispiel gefällig? Am Schluss der Veranstaltung wirbt er kurz für seine CD, erhältlich auf der Homepage. Er wolle ja keine Werbung machen für die CD, aber der Erlös käme direkt der Dritten Welt zu Gute. Kurze (Einwirk-)Pause. Ja, im September da habe er eine Reise in einen Puff nach Kenia geplant und da wolle er ja schließlich nicht mit leeren Händen dastehen…

Nach diversen Knallern in der unnachahmbaren Art von Wolfgang Trepper kam mit der  Zugabe der Show das Einfühlsamste und Schönste auf die Bühne, das ich seit langem gehört und gesehen habe. Kurz gesagt ging es um Treppers „Omma“ und andere Familienmitglieder und ein paar ganz triviale Weisheiten „von damals“, die aber heutzutage schnell in Vergessenheit geraten.

Abschließen möchte ich diese kurze Empfehlung mit einer meiner Lieblingsnummern, Mendocino. Wenn Ihnen das gefällt, gehen Sie unbedingt mal zu einem Auftritte von Herrn Trepper, live ist es nochmal so gut!

Hähnchenbrust mit Honig-Senf-Thymian-Kruste

Hähnchenbrust

Bei dem schönen Wetter heute mussten wir kurz grillen – just in time, keine 10 min. nach dem Grillen ging es los mit dem Sauwetter. Habe heute mal was Neues ausprobiert und es kam sehr gut an…

Die Zutaten für 3 Personen

  • 500 g Hähnchenbrust
  • Beilagen wie abgebildet oder nach Gusto, z.B. Minikartoffeln, Cocktailtomaten, Schafskäse, Blattsalat etc.
  • Salz, Pfeffer, Paprika zum Würzen

Für die Kruste

  • Dijon Senf Ancienne 3-4 EL
  • Honig ca. 2 EL
  • Zitronensaft (1/2 Zitrone)
  • Pfeffer (1 Prise)
  • Pul Biber (1 Prise)
  • Getrockneter Thymian (1 TL)
  • Pflanzenöl (1 EL)

Die Zubereitung

Die Hähnchenbrust waschen, trockentupfen und parieren. Mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen.

Hähnchenbrust

Die Zutaten für die Kruste zusammenrühren und abschmecken. Man sollte die Säure der Zitrone ebenso wie die Süße des Honigs schmecken. Dann sollte die Schärfe spürbar sein im Abgang. Angaben bei den Zutaten sind wie immer ca., bitte unbedingt immer wider probieren und nicht sofort die vollen Mengen dazugeben.

Kräuter-Honig-Senf-Kruste

Den Grill anheizen und die Kohlen (3/4 Anzündkamin auf dem 57 cm Weber) auf eine Seite nicht gehäuft geben. Die Hähnchenbrust auf einer Seite grillen (ca. 3 min.) und dann wenden. Die obenliegende, gegrillte Seite mit der Kruste bestreichen.

Hähnchenbrust

Nach 3 min. in die indirekte Zone legen und an der dicksten Stelle mit einem Kerntemperatur-Thermometer versehen.

Hähnchenbrust

Den Deckel schließen und die Hähnchenbrust bei ca. 150 bis 180° C Innenraumtemperatur indirekt grillen, bis die Kerntemperatur 79° C anzeigt. Vom Grill nehmen und kurz ruhen lassen.

Hähnchenbrust

Dann mit einem scharfen Messer in 1 cm schmale Streifen schneiden und warm servieren.

Hähnchenbrust

Dazu die Beilagen anrichten.

Viel Erfolg beim Nachmachen!

Spinatsalat inspiriert von O’Charley’s

Salat

„Der schlechteste Salat, den ich je gegessen habe!“, urteilte die beste Ehefrau von allen und schmetterte damit unmissverständlich ihre Meinung in den Raum. „Ich finde ihn nicht schlecht, aber der Käse ist so eklig“, versuchte mein Sohn die Wogen zu glätten. Wovon ist die Rede?

Nun, als ich vor kurzem in den USA weilte, besuchte ich zum Mittagessen das Restaurant O’Charley’s (Teil einer Kette). Dort bestellte ich seinerzeit den „Chicken-Apple-Spinach-Salad“, zu finden hier (oben rechts). Begeistert vom Geschmack und den Zutaten, wollte ich diesen Salat „nachbauen“ und gab mir dazu alle erdenkliche Mühe.

War er authentisch? Ja, sehr sogar. Es waren zwar bei den Cranberries Abstriche zu machen und auch standen mir nur ordinäre Walnüsse anstatt der Pecannüsse zur Verfügung, aber der insgesamt war er ziemlich nah dran. Ganz nah dran, wie ich finde.

Was machen Sie nun daraus, liebe Leser?

Nach Sichtung der Zutaten entscheiden Sie, ob Sie sich ins Lager meiner Frau schlagen oder ob Sie interessiert sind.

Interessierte kochen dann den schlechtesten Salat, den meine Frau je gegessen hat, trotzdem nach, versuchen ihn selbst und bilden sich eine eigene Meinung. Wenn einen die Zutaten nicht abschrecken, bzw. sogar gefallen, steht man meiner Meinung nach vor einem kulinarischen Hochgenuss.

Und so geht’s:

Die Zutaten

  • 1 Packung Salat-Spinat
  • Cranberries, eingelegt
  • Walnüsse, karamellisiert
  • 1 grüner Apfel (Granny Smith)
  • 1 rote Zwiebel
  • 500 g Putenschnitzel
  • Apfelessig
  • 1 Zitrone
  • Olivenöl
  • Pfeffer, Salz, Paprika
  • Blauschimmel-Käse (z.B. Roquefort)
  • Speck (gestiftet)
  • Butter
  • Honig
  • Zucker

Die Zubereitung

In einer Pfanne etwas Butter zerlassen und erhitzen.

Butter

Die Walnüsse hineingeben, kräftig zuckern und mit etwas Honig übergießen. Mehrmals rühren und wenden.

Karamelisieren von Walnüssen

Karamelisieren von Walnüssen

Auf einem flachen Teller abkühlen lassen.

Karamelisieren von Walnüssen

Den Speck in zerlassener Butter in einer Pfanne auslassen und beiseite stellen.

Speck

Den Apfel schälen, vierteln und entkernen. Die Viertel quer in schmale Scheiben schneiden. Den Saft einer Zitrone und 1 EL Zucker darüber geben (die Zitrone verhindert das Bräunen des Apfels).

Grüner Apfel

Die Zwiebel schälen, halbieren und quer in schmale Streifen schneiden.

Rote Zwiebel

Den Spinat waschen und trocken schleudern.

Die Cranberries abtropfen lassen.

Cranberries

Den Roquefort würfeln/ zerbröseln.

Blauschimmel-Käse

Die Putenschnitzel parieren, kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und in etwas Öl beidseitig scharf anbraten. Mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze durchgaren.

Putenschnitzel

Danach kurz ruhen lassen und dann in schmale Streifen schneiden.

Putenschnitzel

Den Spinat-Salat in eine Schüssel geben. Alle Zutaten außer Fleisch und Speck darüber geben.

Für das Dressing 6 EL Apfelessig, 4 EL Olivenöl, einen Schuss Wasser und ca. 2 getrichene EL Zucker mischen.

In die Schüssel geben, gut vermengen und ziehen lassen. Abschmecken.

Salat

Salat

In tiefen Tellern anrichten, mit Fleisch und Speck garnieren und servieren. Hoffentlich positiv überrascht sein 🙂

Hommage an O'Charley's

Metro: Last Light

Meine neueste Errungenschaft bei Steam: Metro: Last Light

Ich find es ziemlich klasse, auch wenn man eigentlich eher durch eine Art Film geschoben wird, als dass man wirklich frei spielt. Als Nachfolger von Metro 2033 von daher nur wenig anders (war ja auch ziemlich schlauchartig), aber nicht schlecht.

Die Oberfläche ist jedenfalls um einiges düsterer und noch deutlich härter geworden. Waren bei Metro 2033 noch die Gasmaskenfilter der Engpass, ist es bei Metro: Last Light eindeutig die Population der Mutanten, die das Problem darstellt. Selten habe ich soviel Gegnermassen abwehren müssen. Artjom fühlt sich deshalb auch genötigt nach dem dritten Oberflächen-Exkurs einmal nachzufragen: „Damn, is always like this, when you hit the surface???“

Highlights? Gibt es ohne Unterlass. Sehr stimmungsvoll sind die Level und sehr lebendig wirken die jeweiligen Metrostationen im Moskauer Untergrund. Mein persönlicher Höhepunkt: In Venice traf ich diese Stripperin, die mir einen Lapdance für 5 Patronen anbot. Wer kann dazu schon nein sagen? Ich jedenfalls nicht!

Metro: Last Ligth ScreenshotMetro: Last Ligth Screenshot

Unter Umständen mehr von Metro: Last Light die nächsten Tage. Oder Sie spielen es einfach selbst, dann erleben Sie was!

Balkanfrikadellen, Backkartoffeln und ein feiner Joghurt-Minze-Honig-Senf-Dip

Frikadellen Balkanstyle mit Backkartoffeln und Joghurt-Honig-Senf-Minze-Dip

Nach dem Flammkuchen-Einschub nun aber mehr zum ersten Messereinsatz meines neuen Güde. Wir hatten uns am Samstag spontan entschlossen, ein paar Freunde einzuladen und zu grillen. Also sind wir losgezogen und haben uns mit allem versorgt, natürlich auch mit einem Fässchen Paulaner Hefeweizen.

Der (Kugel-)Grill stand im Vordergrund und so wählte ich bewusst Vorspeise und Hauptgericht aus meinen Grillrezepten. Dann bereitete ich zunächst in ca. 2-3 h alles vor, um in Folge entspannt arbeiten zu können. Die Vorspeise habe ich hier bereits als Rezept hinterlegt: Grüner Spargel im Speckmantel. Daher hier nur die Zutaten und die Zubereitung für den Hauptgang.

Die Zutaten

Für die Kartoffeln

  • Je 2-3 Kartoffeln pro Person, geschält und halbiert
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Getrockneter Thymian
  • Schwarzer Pfeffer, Salz, Paprika
  • Ein gutes Olivenöl

Für den Dip

  • 1 Becher Joghurt
  • 1 Becher Creme Fraiche
  • Senf (Dijon Acienne) (ca. 4 EL)
  • Honig (ca. 2 EL)
  • Pfeffer
  • Frische Minze (ca. 1 halbe Handvoll Blätter, grob gehackt)
  • Eine Frühlingszwiebel, fein gehackt

Für die Frikadellen

  • 1 kg Rinderhack
  • 1 große Zwiebel
  • Pfeffer, Salz, Paprika, Kreuzkümmel (Cumin), Pul Biber*
  • optional Knoblauch, ca. 1 bis 4 Zehen, je nach Gusto (da die beste Ehefrau von allen keinen Knoblauch mag, habe ich ihn weggelassen)
  • Einen Fleischwolf

* „Pul Biber ist die türkische Bezeichnung für getrockneten und zerstoßenen milden oder scharfen Paprika. Oft handelt es sich dabei auch um eine Würzmischung mit etwa einem Fünftel Salz, teils ergänzt durch Pflanzenöl und Gewürzextrakte“ (WIKIPEDIA)

Die Zubereitung

Die Kartoffeln schälen und halbieren. Eine feuerfeste Form mit etwas Olivenöl benetzen. Pfeffer, Salz und Paprika darüber streuen. Die Kartoffeln mit der Schnittseite nach unten aufschichten. Rosmarinzweige darüberstreuen. Nochmals mit Öl, Pfeffer, Salz und Paprika, sowie getrocknetem Thymian würzen und mit einem Pinsel gleichmäßig verreiben. Beiseite stellen.

Für den Dip die Minze grob und die Frühlingszwiebel fein hacken. Joghurt und Creme Fraiche in eine Schüssel geben. Die Zutaten dazu geben, gut verrühren und abschmecken. Die Angaben sind ca. Angaben, geben Sie immer einen Teil dazu und – falls Sie es noch nicht gemacht haben – lernen Sie, abzuschmecken.

Für die Frikadellen schälen und würfeln Sie eine Zwiebel. Dann würzen Sie das Hackfleisch und vermischen alles miteinander. Danach lassen Sie die Masse einmal durch die feine Scheibe Ihres Fleischwolfs. Haben Sie keinen, kann folgendes funktionieren (ich habe es noch nicht selbst versucht): schneiden Sie das Hack nochmals mit einem scharfen Messer quer und längs. Hacken Sie die Zwiebel extrem fein, bzw. pürieren Sie sie, z.B. mit einem SG-Stab. Dann vermischen Sie alles – könnte klappen. Ich empfehle allerdings dringend die Fleischwolfvariante, das führt zum besseren Ergebnis.

Nach dem Wolfen entnehmen Sie etwas Masse und braten sie in einer Pfanne an. Das gebratene Stück kosten Sie. Fehlt etwas Gewürz? Dann nochmal nachwürzen und vermischen und dann wieder probieren. Ich habe ungefähr mit diesen Mengen gearbeitet: Pfeffer (1 gestrichener EL), Salz (1 gestrichener EL), Paprika (2 EL), Kreuzkümmel (1 EL), Pul Biber (1 EL), aber das sollten Sie selbst ausprobieren.

Vorbereitung ist alles

Nun sollten Ihre Vorbereitungen abgeschlossen sein, heizen Sie nun den Grill mit einer Zwei-Zonen-Glut an, d.h. die Hälfte füllen Sie mit Kohle, die andere Hälfte bleibt frei.

Die Vorspeise wird direkt gegrillt, siehe Rezept.

Danach kommt die Schale mit den Kartoffeln auf die indirekte Seite ohne Kohle und der Deckel wird geschlossen. Die Temperatur über der Schale (Deckel mit Thermometer entsprechend drehen) sollte sich auf ca. 180 bis 225°C einstellen. Hier garen nun die Kartoffeln für ca. 25 bis 30 min. (nach 20 min. kontrollieren, indem Sie mit einer Gabel hineinstechen – die Gabel sollte leicht hineingleiten und auch wieder heraus).

Sind die Kartoffeln fast gar, wandern die Frikadellen auf die heiße Seite und werden auf jeder Seite bei geschlossenem Deckel ca. 3 min. gegrillt (je nach Stärke auch länger). Die Hitze sollte mittel sein, nicht zu heiß.

Frikadellen Balkanstyle mit Backkartoffeln

Frikadellen Balkanstyle

Danach servieren Sie die Kartoffeln und Frikadellen mit einem schönen Klacks Sauce. Fertige Frikadellen und die restlichen Kartoffeln können in der feuerfesten Schale auf der indirekten Seite warmgehalten werden.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

Flammkuchen mit Lauch und Schafskäse

Flammkuchen mit Lauch und Schafskäse

Ich arbeite gerade meine liegengebliebenen Rezepte auf, das hier geht schnell, daher schiebe ich es mal eben zwischenrein 🙂

Die Zutaten für 3 hungrige Personen

  • 2 Packungen Tante Fanny Flammkuchenteig
  • 2 Becher Creme Fraiche
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Geräucherter Speck
  • 1-2 Stangen Lauch
  • 1-2 rote Zwiebeln
  • 1 Packung Schafskäse

Flammkuchen mit Lauch und Schafskäse

Die Zubereitung

Ist schnell gemacht: Ofen laut Packungsangabe aufheizen (ich glaube, es sind 220° C)

Dann den Speck und den Schafsläse würfeln.

Dann die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden (das ergibt dann halbe Ringe).

Den Lauch an beiden Enden beschneiden (Wurzeln weg und das trockene Ende der oberen Blätter). Dann in 3 Teile schneiden und diese längs halbieren. Besonders den oberen Teil dabei sehr gründlich waschen und vom Sand befreien. Ebenfalls in schmale Streifen schneiden (siehe Bild).

Den Teig auf einem Blech ausrollen. Mit der Creme Fraiche bestreichen. Pfeffer darüber mahlen. Mit den Zutaten belegen.

Flammkuchen mit Lauch und Schafskäse

Flammkuchen mit Lauch und Schafskäse

In den Ofen und backen (braucht ca. 10-15 min.)

Optional: Rotwein öffnen, atmen lassen.

Flammkuchen auf dem Brett in kleine Stücke schneiden, in die Mitte des Tisches stellen und dann nimmt sich jeder, was er möchte. Derweil backt die Nummer 2 im Ofen 🙂

Flammkuchen mit Lauch und Schafskäse

Ein Wort zum Fertigteig: ich bin normalerweise für’s Selbermachen, aber der Flammkuchenteig von Tante Fanny ist mal wirklich klasse. Keine Nebenwirkungen und guter Geschmack und es geht halt auch ratz-fatz. Nähere Info dazu gibt es hier.

Hier noch ein früheres Rezept mit diesem Teig.

Mein neues Güde

Güde Kochmesser Alpha 21 cm

Bestellt und prompt geliefert – mein mittlerweile drittes Güde-Messer. Nach dem Chai Dao und dem Ausbeinmesser diesmal ein ein Kochmesser aus der Alpha Serie mit schwarzem Griff (damit ergänzt sich die bisherige Sammlung mit Birke und Olive um eine weitere Variante).

Was ich damit als erstes gemacht habe? Kartoffeln halbiert und Zwiebeln gewürfelt – irre scharf und toller Schnitt. Die schwere Klinge fällt geradezu durch das Schnittgut. Dazu perfekt austariert und klasse geformt, da macht das Arbeiten echt Laune!

Mehr zu Güde finden Sie hier: http://guede-solingen.de/de/start

Güde Kochmesser Alpha 21 cm

Dredd

dredd-wide (Quelle: http://www.redcarpetreports.de/2013/allgemein/dredd-judgment-is-coming-ab-19-april-2013-auf-dvd-und-blu-ray/attachment/dredd-wide/)

Habe gerade DREDD gesehen, ich muss sagen, nicht schlecht.
Recht brutal, aber im Vergleich zur Sylvester Stallone Verfilmung um einiges besser. Na gut, das waren halt auch die 90er (inspiriert von den 80ern).

Dieser Judge Dredd (Karl Urban) jedenfalls schaut genau so miesepetrig drein, aber irgendwie ist er cooler. Lena Headey (aus Terminator: The Sarah Connor Chronicles und Game of Thrones) als Bösewichtin kommt auch ganz gut.

Nix für Zartbesaitete, aber hier wurde definitiv einwandfrei die Botschaft der 80er Jahre Actionfilme nach 2013 transportiert 🙂

Aber seht selbst (und zwar am besten im O-Ton in Englisch): http://www.youtube.com/watch?v=PifvRiHVSCY

Feldsalat á la Leroy

Asche auf mein Haupt: ich kann Ihnen kein Foto zum Rezept liefern – zumindest heute nicht. Wieso?
Nun, ich war gestern einfach im Fluss. Die beste Ehefrau schuftete an der Hausarbeitsfront, ich kam von der Arbeit und anschließender Physio und Training und wurde gebeten, mich um das Abendessen zu kümmern.
Ich stand also in der Küche und während ich mich in Richtung Vatertag und einem langen Wochenende blickend mehr und mehr enstpannte, kam dieses Rezept dabei heraus. Ganz intuitiv. Ich dachte nicht mal an den Blog, wie gesagt: ich war einfach im Fluss. Ein sehr… mystischer Moment 🙂
Danach:
Ich zitiere die beste Ehefrau von allen: „Das ist der beste Salat, den du je gemacht hast und ab sofort mein neuer Lieblingssalat“. Da zu diesem Zeitpunkt allerdings der Salat komplett verspeist war, leider kein Foto mehr möglich. Jetzt fiel er mir ein, der Blog, aber leider zu spät…

Ich gelobe Vesserung und liefere Ihnen ein Foto nach, sobald ich das nächste Mal dran gehe, Ehrenwort!

Die Zutaten für 3 Personen als Hauptgericht (ca. 6 Beilagen-Portionen):

  • 1 Packung Feldsalat, gut gewaschen und die Wurzeln entfernt
  • 4 kleine Karotten, geschält und geraspelt (wie für Kartottensalat)
  • 1 Packung Schafskäse, gestiftet
  • 3 Spitzpaprika, geschält und in ca. 4 cm lange, schmale Streifen geschnitten
  • Grobe Salami mit viel Fett (ich hatte eine französische Schweine-/Hirschsalami zur Verfügung, es eignet sich aber auch so etwas wie Chorizo)
  • 500 g Hähnchenbrustfilet
  • Pfeffer, Salz, Paprikapulver, Zucker, Sojasauce
  • Für das Dressing (ich nenne grobe Angaben, denn ich habe nicht richtig aufgepasst – schmecken Sie das ziwschendurch immer ab und beobachten Sie die Konsistenz): ca. 4 EL Weißer Balsamico, 2 EL Holunderessenz, 4 EL Olivenöl, ein Schuss Wasser 4-6 EL, eine handvoll Walnüsse (grob gehackt), eine ordentliche Prise schwarzen Pfeffer aus der Mühle, eine Prise Salz, 3 EL gehackter Schnittlauch, 1 Prise Zucker, 2 gehackte Frühlingszwiebeln

Die Zubereitung:

Zuerst den Feldsalat waschen und die Wurzeln entfernen. Trocken schleudern und zur Seite stellen. Die Karotten schälen und raspeln (wie für Karottensalat).

Den Schafskäse stiften. Die Salami würfeln (1 cm Kantenlänge) und in einer Pfanne heiß auslassen bis die Würfel kross sind. Fett abgießen, die Würfel auf einem Tuch entfetten.

Die Paprika schälen, in Streifen schneiden (4-6 cm lang, ca. 0,5-1 cm breit). In einer Pfanne sehr heiß in Pflanzenöl anbraten, so dass der Paprika an manchen Stellen schwarz wird. Mit Sojasauce ablöschen und von der Flamme nehmen. Mit Zucker bestreuen und wenden. Ziehen lassen.

Die Hähnchenbrust parieren, quer in Scheiben schneiden (0,5 bis 1 cm stark), mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen und in Pflanzenöl scharf anbraten, ca. 2-3 min. je Seite.

Den Salat und die Karotten in eine Schüssel geben, vorsichtig mit dem Dressing vermischen (ganz zart – Feldsalat fällt sonst zusammen). Dann die Paprika und den Schafskäse hinzugeben.

Auf einem tiefen Teller anrichten und mit 4-5 Hähnchenbruststreifen belegen.

Guten Appetit und die Bilder folgen beim nächsten Mal!