Jetzt wird was geändert!

Gewichtiges

Kein guter Vorsatz im klassischen Sinne in der Silvesternacht geschworen, aber eine gewonnene Erkenntnis, die nun umgesetzt wird:

Ich reduziere ab sofort mein Gewicht und gewinne langsam aber sicher ein gutes Körpergefühl zurück

Die Ausgangsdaten und meine Überlegungen dazu vorab:

Ich wiege laut Messung am vergangenen Montag 129,6 kg (Schock!), bin 1,90 m groß und fast 45 Jahre alt. Bei diesem Gewicht und dieser Größe ergibt sich ein BMI von deutlich mehr als 30 (adipös).

Eine klassische Diät scheidet für mich aus – ich will meine Ernährung so umstellen, dass ich weniger Energie aufnehme, als ich benötige. Dann wird automatisch etwas von der im Körper gespeicherten Energie abgebaut – wenn ich es falsch angehe nicht nur Fett, sondern auch Muskelmasse. Daher gehören Bewegung zum Muskelaufbau und Eiweiß begleitend zum Abnehmen dazu, doch dazu später vielleicht mehr.

Die Bilanz ist also:

zugeführte Energie abzüglich verbrauchte Energie = Verringerung der eingelagerten Energie

Ich sollte daher meinen Energieverbrauch kennen. Den kann man berechnen, zum einen den Grundumsatz und dann noch den Gesamtumsatz. Der Grundumsatz ist sozusagen der Umsatz, den ich brauche, um einfach nur meinen Körper im Gang zu halten, der Gesamtumsatz berechnet sich als Vielfaches davon, je nachdem, wie viel Bewegung und Anstrengung ich pro Tag habe.

Schnell gegoogelt, erster Treffer: der Grundumsatzrechner

Damit komme ich zu folgenden Werten:

Der Grundumsatz (mit Korrekturgewicht bei einem BMI von über 30 = 93 kg) beträgt stattliche 1985 kcal. Korrigiert mit dem Faktor 1,4 für „für fast ausschließlich sitzende Tätigkeit und wenig Freizeitaktivitäten“ ergibt sich ein Gesamtumsatz von stolzen 2778 kcal. pro Tag!

Ich nehme im Moment pro Tag zwischen 1500 und 1800 kcal. zu mir und liege damit ergo bei einer Bilanz von ca. -1000 bis -1300 kcal.

Wie lange dauert es da, bis ich ein kg Fett abgebaut habe (vorausgesetzt, ich ernähre mich richtig und bewege mich auch dazu)? Hierzu ergeben meine Recherchen, dass es ungefähr 9000 kcal. negative Bilanz benötigt – allerdings ohne die sogenannten Verdauungsverluste, die mit ca. 2000 kcal. zu Buche schlagen. Damit verbleiben 7000 kcal. Reduktion und bei entsprechender Bewegung und Ernährung sollte dann ein kg Körperfett abgebaut worden sein.

Ich schaffe in etwa in 5 Tagen unter der Woche mindestens 5000 kcal. Am Wochenende – soweit kenne ich mich – klappt das meistens nicht, da reversiert sich manchmal sogar noch etwas, was ich schon erreicht habe. Dennoch ist es nach meiner Einschätzung so, dass ich von ca. 3500 kcal. pro Woche sicher ausgehen kann, d.h. ich sollte in Folge ca. 500 g Reduktion pro Woche erzielen. Jede zusätzliche Bewegung und Betätigung sowie zusätzliche Disziplin erhöhen diesen Wert – zumindest solange, bis sich der Grundumsatz nach entsprechender Gewichtsabnahme verringert (was er leider tut).

Das Ganze verspricht in jedem Fall spannend zu werden und ich werde mich hierzu regelmäßig mit ein paar spannenden Fakten, Weisheiten, Erkenntnissen und dem jeweiligen Status melden.

Für heute verbleibe ich mit freundlichem Gruß und einem latenten, aber noch gut zu ertragenden Hungergefühl! 🙂

PS: wer sich einmal über die klassischen Diät-Methoden informieren möchte, der sollte sich mal 45 min. Zeit nehmen und sich diesen Beitrag im ZDF vom vergangenen Montag ansehen. Sehr ernüchternd und sehenswert!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.